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Toyota verstärkt Fokus auf Multi-Pathway-Ansatz

Vielfältige Antriebslösungen vereinfachen Weg in die CO2-Neutralität

Unternehmen

Das Wichtigste in Kürze

  • Unternehmensziel „Mobilität für alle“ lässt niemanden zurück und macht emissionsarme Mobilitätslösungen für alle zugänglich
  • CO2-Neutralität bis 2040 in Europe mittels Multi-Pathway-Strategie
  • Weitere zukünftige batterieelektrische und wasserstoffbetriebene Fahrzeuge vorgestellt
  • Bis 2026 mehr als 250.000 batterieelektrische Neuzulassungen pro Jahr in Europa

Impressionen

Köln. Toyota hat auf dem Kenshiki Forum 2023 in Brüssel seine neuesten Produkte und Strategien für die kommenden Jahre vorgestellt. Der japanische Begriff „Kenshiki“ bedeutet so viel wie „Einblick“; in diesem Jahr hat Toyota bei dem Event einen Blick auf eine Reihe neuer batterieelektrischer und wasserstoffbetriebener Fahrzeuge gewährt, die in den kommenden Jahren die Modellpalette der Marke prägen werden.

Mobilität für alle

Die Entwicklung aller neuen Produkte folgt dem Unternehmensziel, „Mobilität für alle“ zu bieten sowie in Europa bis 2040 und weltweit bis 2050 vollständige CO2-Neutralität zu erreichen. „Für uns bedeutet Mobilität in erster Linie Freiheit“, so Simon Humphries, Chief Branding Officer und Head of Design bei der Toyota Motor Corporation, im Rahmen des Kenshiki Forums. „Mit der Freiheit kommen die Möglichkeiten. Wir bei Toyota glauben, dass jeder Zugang zu den Möglichkeiten haben sollte, die die Mobilität bietet, egal wo auf der Welt, egal in welcher Situation, und ohne jemanden zurückzulassen.“

Der Multi-Technologie-Ansatz von Toyota passt ideal zu dieser Unternehmensvision und hilft dabei, emissionsarme und emissionsfreie Mobilitätslösungen für die regionalen Bedürfnisse der Kunden zu entwickeln, sodass auf dem Weg zur CO2-Neutralität niemand zurückgelassen wird.

Auf dem Kenshiki Forum 2023 hat Toyota mehrere Konzeptfahrzeuge vorgestellt, die die nächste Generation batterieelektrischer Modelle einläuten soll. Technologien wie das Gigacasting-Verfahren oder das neue Fahrzeug-Betriebssystem Arene sollen neue Freiheiten im Design sowie insgesamt ein besseres Nutzererlebnis ermöglichen.

Zu den vorgestellten batterieelektrischen Modellen von Toyota und Lexus zählen der Lexus LF-ZC, der Toyota FT-Se, der FT-3e, der Toyota Sport Crossover Concept und der Toyota Urban SUV Concept.

Auf dem Weg zur CO2-Neutralität

Im vergangenen Jahr gab Toyota Motor Europe (TME) bekannt, bis 2040 in Europa vollständig klimaneutral zu werden. Im ersten und zweiten Schritt betrifft dies die europäischen Betriebe und Produktionsstätten, die bis 2030 CO2-neutral betrieben werden sollen.

Für 2035 strebt Toyota eine vollständige CO2-Reduktion bei Neufahrzeugen und bis 2040 eine vollständige CO2-Neutralität der gesamten Wertschöpfungskette und Logistik an. Wichtige Schritte sind schon heute spürbar: Auf vier wichtigen Logistikrouten von Belgien nach Deutschland, Frankreich und die Niederlande setzt das Unternehmen Brennstoffzellen-Lkw ein, die mit Wasserstoff betrieben und lokal emissionsfrei unterwegs sind.

Expansion im Bereich batterieelektrischer Fahrzeuge

„Wir setzen weiterhin auf vielfältige Technologien zur Senkung des CO2-Ausstoßes und werden gleichzeitig die Zahl der emissionsfreien Fahrzeuge, die wir unseren Kunden anbieten, stetig erhöhen“, erklärte Yoshihiro Nakata, Präsident und CEO von Toyota Motor Europe. In Europa liegt der Anteil der elektrifizierten Fahrzeuge bei Toyota bereits bei 71 Prozent und soll bis 2024 auf 75 Prozent steigen. Bis 2026 baut Toyota sein Angebot an emissionsfreien Fahrzeugen auf rund 15 Modelle aus, darunter sowohl Pkw als auch leichte Nutzfahrzeuge. Auch der Anteil an batterieelektrischen Fahrzeugen soll bis 2026 bei über 20 Prozent liegen, was mehr als 250.000 verkauften Einheiten entspricht.

Auch Wasserstoff und dessen wachsende Infrastruktur leisten einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der geplanten Ziele von Toyota. Im Pkw-Segment bietet das Unternehmen schon die Brennstoffzellen-Limousine Mirai (Wasserstoffverbrauch Toyota Mirai 0,9 – 0,8 kg/100 km, CO₂-Emissionen: 0 g/km. Werte gemäß WLTP-Prüfverfahren) an und hat kürzlich den Crown mit Brennstoffzelle vorgestellt. Im kommerziellen Sektor integriert Toyota seine Brennstoffzellentechnologie auch in schwere Lkw, Busse, Boote und Pick-ups, wie den auf dem Kenshiki-Forum gezeigten Prototyp des Toyota Hilux mit Brennstoffzellenantrieb.

Aufbauend auf seiner umfassenden Erfahrung, entwickelt Toyota bereits die nächste Generation wasserstoffbasierter Brennstoffzellensysteme, die voraussichtlich 2026 auf den Markt kommt.

Proace Max erweitert Angebot von Toyota Professional

Mit dem neuen Proace Max baut Toyota sein Angebot im Bereich der leichten Nutzfahrzeuge aus. Der große Transporter wird in je drei Längen und Höhen angeboten, sodass Kunden stets die für sie passende Konfiguration wählen können. Genau wie die kleineren Modelle der Nutzfahrzeugpalette bietet Toyota den Proace Max auch als batterieelektrische Variante mit einer Reichweite von bis zu 420 Kilometern (WLTP kombiniert, vorläufige Angabe*) an.

Toyota Professional erweitert zudem die Angebotspalette des Toyota Hilux (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 9,9-8,7 l/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 259-227 g/km. Werte nach WLTP). Der Pick-up, der eine wichtige Rolle im Geschäftskunden-Bereich spielt, wird im nächsten Jahr mit einem 48-Volt-Hybridsystem eingeführt. Der neue Antrieb sorgt für mehr Leistung und Drehmoment und senkt gleichzeitig den Kraftstoffverbrauch um zehn Prozent.

Nachdem die Marke im vergangenen Jahr bereits 119.000 Fahrzeuge in Europa absetzen konnte, wird für 2023 ein neuer Verkaufsrekord erwartet. Grund für den Erfolg sind das vielseitige Angebot sowie der herausragende Kundenservice des Toyota Händlernetzes.

Toyota als Mobilitätspartner von Paris 2024

Als weltweiter Mobilitätspartner des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) und des Internationalen Paralympischen Komitees (IPC) setzt Toyota bei den Spielen in Paris eine Flotte von mehr als 2.650 elektrifizierten Pkw sowie 700 Mobilitätsprodukten für die „letzte Meile“ ein.

Dazu zählen unter anderem rund 250 emissionsfreie und vollelektrische Personenbeförderungsfahrzeuge (Accessible People Mover, APM), die für Paris 2024 neu konzipiert und in Europa gebaut wurden, um den Anforderungen bei den Spielen ideal zu entsprechen.

„Der APM ist für Menschen mit eingeschränkter Mobilität die ideale Lösung auf der sogenannten letzten Meile“, so Matt Harrison, COO von Toyota Motor Europe. „Nach den Spielen wird die APM Flotte Teil unseres nachhaltigen Mobilitätsvermächtnisses für Paris sein.“

Wichtige Information

Sustainable Development Goals (SDG) - Ziele für nachhaltige Entwicklung
Mobilität für alle: Die Toyota Motor Corporation entwickelt und produziert innovative, sichere und hochwertige Produkte und Services, um allen Menschen die Freude einer uneingeschränkten Mobilität zu bieten. Wir erreichen unsere Ziele nur dann, wenn wir unsere Kunden, Partner, Mitarbeiter und die Gesellschaften unterstützen, in denen wir tätig sind. Seit unserer Gründung im Jahr 1937 arbeiten wir an einer sichereren, nachhaltigeren und inklusiveren Gesellschaft. Auch heute – während wir uns zu einem Mobilitätsunternehmen wandeln, das Technologien für Vernetzung, Automatisierung, Sharing und Elektrifizierung entwickelt – bleiben wir unseren Leitprinzipien und den Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen verpflichtet. Damit wollen wir zu einer besseren Welt beitragen, in der sich jeder frei bewegen kann.

SDG-Initiativen: https://global.toyota/en/sustainability/sdgs