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Toyota City Grand Prix Köln begeistert Motorsportfans

50.000 Zuschauer verfolgten Show der Königsklasse

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Köln. Für echtes Formel-1-Feeling mitten in der Kölner Innenstadt sorgte am 21. August der Toyota City Grand Prix Köln. Rund 50.000 Motorsportfans verfolgten begeistert die spektakulären „Show-Rennen“ der Formel 1-Boliden des Kölner Panasonic Toyota Racing Teams und anderer sportlicher Toyotas. Schon vor dem offziellen Start des Spektakels um 14 Uhr, strömten die ersten Zuschauer auf den Platz vor dem Kölner Mediapark, um sich die besten Plätze entlang der Rennstrecke zu sichern. Für beste Unterhaltung sorgte auch der Wettbewerb „Köln sucht den Rennreporter“, dessen Finale vom bekannten Entertainer Linus auf der Showbühne der Veranstaltung moderiert wurde.

Bis zum eigentlichen Beginn des PS-Spektakels am späten Nachmittag verliehen zahlreiche weitere Motorsport-Attraktionen dem Kölner Mediapark eine beinahe authentische Rundkurs-Atmosphäre: Ein F1-Reifenwechsel-Wettbewerb, Formel 1-Rennsimulatoren, Kletterwände und ein Spielbereich für Kinder ließen keine Langeweile aufkommen. Die Begeisterung stand großen und kleinen Zuschauern beim Eintreffen des Sportwagen-Autocorsos ins Gesicht geschrieben, der Gang entlang der Boxengasse ließ die Augen der Rennsportfans leuchten. Hier warteten nicht nur der Toyota GT-One und Toyota Rallyefahrzeuge aus drei Jahrzehnten auf die Startflagge, hier wurden auch die beiden rund 900 PS starken Formel 1-Autos auf ihren publikumswirksamen Einsatz vorbereitet. Gegen 16.30 ließen die Crew-Mechaniker dann nacheinander die Motoren der Renn- und Rallyeautos an. Nachdem das unüberhörbare und über Lautsprecher nochmals verstärkte Drehzahl-Crescendo verklungen war, gab es von den Fans spontanen Applaus. Um die Zuschauer vor allzu hohen Dezibel-Werten zu schützen, verteilten die Toyota-Hostessen bis zum Rennstart Zehntausende von Hörschutz-Sets.

Nach der Fahrerparade und der ersten Runde des Prius-Pacecars hielten die in mehreren Reihen hintereinander an der Rennstrecke stehenden Zuschauer erstmals den Atem an, als die beiden Toyota Yaris-Cup-Autos mit quietschenden Reifen und aufheulenden Motoren auf


die Strecke gingen. Unmittelbar danach rollten die drei Toyota-Rallyeautos auf den Rundkurs, allen voran der Toyota Corolla WRC mit Isolde Holderied am Steuer. Die ehemalige Damen-Rallyeweltmeisterin zirkelte traumwandlerisch sicher um die Kurven und erhielt für ihre mit mathematischer Exaktheit ausgeführten „Donuts“ Szenenapplaus.

Im Anschluss an diese Rallye-Leistungsschau sorgten zwei Legenden für aufregende Motorsport-Unterhaltung: Der 2000 GT, erster japanischer Supersportwagen und Dienstwagen des Filmspions James Bond, und der GT-One, dessen Einsätze beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans 1998 und 1999 bis heute Gesprächsstoff bieten.

Dann der absolute Höhepunkt des Toyota City Grand Prix Köln: Die beiden Piloten des Panasonic Toyota Racing Teams nahmen in ihren Boliden die Startpositionen ein. Olivier Panis und Ricardo Zonta lösten das Versprechen der Veranstaltung ein und schafften mit heulenden Motoren sowie qualmenden Reifen echtes Formel 1-Gefühl mitten in Köln. Über mehrere Runden hinweg begeisterten die PS-Profis sämtliche Fans und erhielten für ihre aufsehenerregenden Pirouetten, die kräftige Gummispuren auf dem Asphalt der Erftstraße hinterließen, jedesmal Zwischenapplaus.

Der Toyota City Grand Prix Köln zog auch zahlreiche Prominente an, die sich im Paddockbereich ein Stelldichein gaben. Darunter die beiden ex-No Angels Lucy und Sandy, die Fernsehmoderatorinnen Nova Meierhenrich und Kerstin Linnartz sowie Lindenstraßen-Schauspieler Norbert Rampelmann. Sie alle und weitere Größen aus dem Film- und Musikgeschäft ließen es sich nicht nehmen, beim Fotoshooting mit den F1-Fahrern an der Boxengasse dabei zu sein. ARD-Wetterfee Claudia Kleinert zog sogar einen Rennoverall an und schwenkte die Startflagge für das Rennen von Panis und Zonta.