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Sieger des ProSieben Wissenspreises 2004 gekürt

Toyota Geschäftsführer übergab die Hauptpreise

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Womit kann man erkennen, ob Tiefkühlware schon einmal angetaut war? Wie funktioniert eine Einschlafhilfe für Tinnitus-Patienten? Und was ist ein Lesegerät für Gehörlose? Antworten auf diese Fragen gaben am vergangenen Freitag die jungen Erfinder dieser Ideen im Rahmen der ProSieben Live-Sendung "Geniale Erfinder – die Show zum ProSieben Wissenspreis". Toyota Deutschland (TDG) stiftete als Förderer des Wissenspreises, der in den Sendungen "Galileo" und "Welt der Wunder" ein halbes Jahr lang beworben wurde, jeweils den Hauptgewinn in den einzelnen Kategorien.

Lennart Lutz aus Hamburg siegte in der Kategorie "Junior Solo". Der 17-Jährige hat ein System zur Kühlkreislauf-Erkennung entwickelt, durch das der Verbraucher im Supermarkt erkennen kann, ob Tiefkühlware schon einmal angetaut war. Für diese Leistung erhielt der Schüler von Toyota einen Ausbildungsfonds in Höhe von 20.000 Euro. Der Sieg in der "Junior Gruppe" ging an zwei Realschüler aus Vilsbiburg. Sie haben ein Gerät erfunden, das Gehörlosen die Kommunikation erleichtert. Die Zehntklässler dürfen zur Anerkennung ein Formel 1-Rennen in Europa besuchen. Den Gewinner in der Kategorie "21 Plus" bestimmten die Zuschauer via Telefon-Voting während der Sendung. Sein Name: Marcel Krause. Seine Erfindung: Eine Einschlafhilfe für Tinnitus-Patienten. Auf den Herbolzheimer wartet nun eine ebenfalls geniale Erfindung: Ein nagelneues Hybrid-Fahrzeug von Toyota – ein Prius.

TDG-Geschäftsführer und Jury-Mitglied Markus Schrick: "Die große Anzahl der Einsendungen und die Qualität der nominierten Erfindungen ist beeindruckend und zeigt, dass es viele junge Menschen in unserem Land gibt, denen es Spaß macht, kreativ und visionär zu denken. Wir freuen uns, dass wir das unterstützen konnten. Denn auch die Toyota-Erfolgsgeschichte zeigt, dass Träume wahr werden können. Gemäß dem Motto 'Nichts ist unmöglich’."