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Kostenfalle Inspektion

Toyota glänzt mit niedrigen Werkstattbelastungen

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Köln. Die Kosten für ein Automobil berechnen sich nicht allein aus Kaufpreis und Verbrauch. Auch Steuer, Versicherung und nicht zuletzt die Belastungen für Inspektion und Wartung haben einen entscheidenden Anteil daran, wie teuer ein Fahrzeug für seinen Besitzer wirklich wird. Eine Untersuchung der Werkstattkosten durch die ADAC Motorwelt hat jetzt aufgezeigt, dass Toyota auch in dieser Disziplin glänzen kann.

Insgesamt stellten die Tester des Automobilclubs erhebliche Unterschiede zwischen den verschiedenen Modellen einer Fahrzeugklasse fest. So können bei einer Haltedauer von acht Jahren die Inspektions- und Wartungskosten vergleichbarer Mittelklasselimousinen schon mal um fast 2.400 Euro differieren. Ein Lob sprachen die Redakteure in diesem Zusammenhang dem Toyota Avensis aus, der dank niedriger Arbeitszeitvorgaben und weniger Zusatzarbeiten deutlich besser abschnitt, als zum Beispiel ein Wettbewerber aus dem deutschen Premium-Bereich. So ist es ein spürbarer finanzieller Unterschied, ob und wann Getriebeöl erneuert oder Zündkerzen gewechselt werden müssen. Zudem erwiesen sich auch die Stundensätze der Toyota Händler als attraktiv. Im Vergleich zur japanischen Marke lag die Werkstattstunde des deutschen Wettbewerbers um über 20 Prozent höher.

Geringere Stundensätze, niedrigere Arbeitszeitvorgaben und weniger Zusatzarbeiten: Der Fahrer eines Toyota Avensis würde in diesem Vergleich innerhalb von acht Jahren über 1.700 Euro weniger für Inspektion und Wartung aufwenden müssen, als der Fahrer des vergleichbaren deutschen Modells. Und damit räumt die ADAC-Untersuchung auch gleich noch mit den zum Teil immer noch bestehenden Vorurteilen über hohe Werkstattkosten japanischer Automobilmarken auf.