Uhr

Die Waldwerkstatt 2021 im Kölner Waldlabor

Dreitägiger Workshop fand zum vierten Mal statt

Unternehmen

Das Wichtigste in Kürze

  • Studierende entwickeln nachhaltige Gestaltungsideen
  • Unterstützung von Fachleuten und Experten vor Ort

Impressionen

Köln. Die Waldwerkstatt war wieder da: Vom 1. bis zum 3. September entwickelten rund 35 Studierende im Kölner Waldlabor künstlerische Gestaltungsideen mit nachhaltigen Mitteln. Das Waldlabor wurde vor mehr als zehn Jahren als Gemeinschaftsprojekt von Toyota Deutschland, der RheinEnergie AG Köln und der Stadt Köln gegründet und dient als Experimentierfeld, um neue Erkenntnisse und Informationen darüber zu bringen, wie der Wald der Zukunft aussieht.

Das Thema für die Waldwerkstatt, die bereits zum vierten Mal stattfand, lautet: „Solitude – Multitude“. Die teilnehmenden Studierenden der RWTH Aachen und der HfWU Nürtingen sammelten in Einzel- oder Kleingruppenarbeiten Gestaltungsideen, entwickelten Konzepte und setzten diese anschließend um. Dabei sollte der Wunsch nach Gemeinschaft und vielfältiger Sichtbarkeit (Multitude) oder das „Bei sich sein“ während eines Waldspaziergangs (Solitude) auf künstlerische Art thematisiert und umgesetzt werden. Vor Ort wurden die Studierenden von Fachleuten und Experten unterstützt. Die Verpflegung des Teams während des dreitägigen Workshops übernahm Toyota, dessen Deutschlandzentrale nur wenige Gehminuten vom Waldlabor entfernt liegt.

Alle Projektarbeiten durften ausschließlich mit Mitteln vor Ort - also aus dem Wald selbst - gestaltet werden. Die Projekte werden somit Jahr für Jahr wieder von der Natur eingenommen und fügen sich in das Gesamtbild ein.

Das Waldlabor ist in insgesamt vier Abschnitte unterteilt, von denen die Projektpartner jeweils einen unterstützen. Im von Toyota finanzierten „Klimawald“ stehen Baumarten, sie besonders gegen Trockenheit resistent sind. Vor dem Hintergrund der Erderwärmung soll gezeigt werden, ob sie künftig eine größere Rolle in unseren Wäldern spielen können.

Im „Energiewald“ aus schnell wachsenden Baumarten, die alle drei bis fünf Jahre geerntet werden, zeigt die RheinEnergie beispielhaft die Möglichkeiten zur Nutzung nachwachsender Rohstoffe in einem Erholungsgebiet.

Im „Wandelwald“, den die Stadt Köln mit Spenden aus der Aktion „Ein Wald für Köln“ finanziert hat, steht der ästhetische Aspekt eines Waldes im Vordergrund. Baumarten sind hier so angeordnet, dass der Wald im Wandel der Jahreszeiten kontinuierlich neue abwechslungsreiche Eindrücke bietet. Im „Wildniswald“ wird eine Fläche der freien Entwicklung überlassen. Der Kontrast zwischen dem planmäßig angelegten „Wandelwald“ und der durch die Natur bestimmten Waldentwicklung wird hierdurch besonders erlebbar.

Sustainable Development Goals (SDG) - Ziele für nachhaltige Entwicklung
Mobilität für alle: Die Toyota Motor Corporation entwickelt und produziert innovative, sichere und hochwertige Produkte und Services, um allen Menschen die Freude einer uneingeschränkten Mobilität zu bieten. Wir erreichen unsere Ziele nur dann, wenn wir unsere Kunden, Partner, Mitarbeiter und die Gesellschaften unterstützen, in denen wir tätig sind. Seit unserer Gründung im Jahr 1937 arbeiten wir an einer sichereren, nachhaltigeren und inklusiveren Gesellschaft. Auch heute – während wir uns zu einem Mobilitätsunternehmen wandeln, das Technologien für Vernetzung, Automatisierung, Sharing und Elektrifizierung entwickelt – bleiben wir unseren Leitprinzipien und den Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen verpflichtet. Damit wollen wir zu einer besseren Welt beitragen, in der sich jeder frei bewegen kann.

SDG-Initiativen: https://global.toyota/en/sustainability/sdgs

Maßnahmen zum Klimaschutz
Leben an Land