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Die Altauto-Verwertung

Unternehmen

Impressionen

-Nachhaltige Altauto-Verwertung
-Recycling freundliche Konstruktion
-Recycling-Prozess der Prius-Batterien
-Verminderung des Anteils schädlicher Substanzen
-Neue Technologien, darunter biologisch abbaubare Kunststoffe

Jährlich werden in Europa zwischen acht und neun Millionen Fahrzeuge verschrottet. Dabei fallen mehr als acht Millionen Tonnen Abfall an, der eine Gefahr für Boden und Grundwasser darstellt. Klare Richtlinien zur Altauto-Verwertung sind daher für Hersteller, Regierungen und Umweltverbände gleichermaßen von höchstem Interesse.
Toyota nimmt diese Thematik sehr ernst und stellt sie in den Mittelpunkt der Betrachtung, wenn es um den Lebenskreislauf (Life Cycle Assessment, kurz LCA) seiner Fahrzeuge geht. Toyota engagiert sich in Europa mit einem Umwelt-Aktionsplan (2001-2005), um durch diese "gesellschaftliche Initiative eine Wiederverwertungsrate von 95 Prozent bis zum Jahr 2015 zu erreichen."
Rund 75 Prozent des durchschnittlichen Fahrzeuggewichts werden derzeit in Form von zurück gewonnenen Metallteilen wiederverwertet. Die Mehrzahl der verbleibenden Komponenten wie Gummi und Kunststoffe werden nach wie vor als Restmüll entsorgt. Den Grund dafür bilden die hohen Kosten, welche bei der Trennung, der Logistik und der Aufbereitung anfallen.
Das Maß der Wiederverwertung variiert von Land zu Land - wiederum das Ergebnis einer unterschiedlichen Recycling-Wirtschaft sowie sich unterscheidender Kostenstrukturen und qualitativer Verfahrenstechniken.
Dieser Umstand macht deutlich, dass eine Recycling freundliche Konstruktion sehr früh auf die derzeit mögliche, wirtschaftliche Wiederverwertbarkeit abgestimmt werden muss.