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Camry-Produktion in St. Petersburg gestartet

Erstes Toyota-Werk in Russland nimmt den Betrieb auf

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St. Petersburg. Der Toyota Camry wird ab sofort in Russland produziert. Im Rahmen einer feierlichen Eröffnung sind die ersten Modelle des Toyota-Bestsellers nun in St. Petersburg vom Band gelaufen. Das Werk ist auf eine Jahreskapazität von 50.000 Fahrzeugen im Zweischichtbetrieb ausgelegt, mit Expansionsmöglichkeiten auf dem 224 Hektar großen Werksgelände. Im ersten Produktionsjahr will das Unternehmen mit rund 600 Beschäftigten etwa 20.000 Einheiten der viertürigen Limousine, eines der weltweit erfolgreichsten Toyota-Modelle, für den russischen Markt herstellen.

Die Bauarbeiten zur Errichtung der ersten Fertigungsstätte von Toyota in Russland hatten im Mai 2005 begonnen; Toyota hat umgerechnet rund 200 Millionen US-Dollar in das Camry-Werk investiert. Die lokale Produktion wird den Erfolgskurs von Toyota auf dem russischen Markt weiter stärken. Im Jahr 2007 hat Toyota in Russland 160.000 Fahrzeuge abgesetzt. Das entspricht einem Zuwachs von 51 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Für 2008 rechnet der Hersteller mit einem weiteren kräftigen Wachstumsschub.

Das Werk wurde im Beisein der russischen Ministerin für wirtschaftliche Entwicklung, Elvira Nabiullina, und der Gouverneurin von St. Petersburg, Valentina Matvienko, in Betrieb genommen. Ebenfalls anwesend waren der frühere japanische Premierminister Yoshiro Mori und der japanische Botschafter, Yasuo Saito. Nach der Eröffnungszeremonie führte Toyota-Präsident Katsuaki Watanabe den russischen Präsidenten Wladimir Putin durch die Werkshallen. "Mit der neuen Fertigungsstätte hoffen wir, zur Entwicklung der Automobil- und Zulieferindustrie in Russland beizutragen und damit die gesamte russische Wirtschaft zu unterstützen", sagte Watanabe. Zur Erinnerung an die Eröffnungszeremonie wird Toyota der Stadt St. Petersburg drei Camry stiften.