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41 Prozent weniger CO2 durch Umstellung auf Fernwärme

1.800 Tonnen weniger Emissionen pro Jahr

Unternehmen
Köln. Alle Gebäude der Toyota Allee von Toyota Deutschland, Toyota Motorsport und Toyota Financial Services werden von Erdgas auf Fernwärme umgestellt. Damit wird eine Gebäudefläche von insgesamt 70.000 qm zukünftig mit umweltfreundlicher Abwärme vom Kraftwerk des Chemieparkes Knapsack bei Köln versorgt. Durch die Umstellung werden insgesamt 1.800 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart - das bedeutet 41 Prozent weniger CO2-Emissionen als sie sonst beim Verbrennen von Gas zur Erzeugung von Heizwärme entstanden wären.

Bei der Motorsport GmbH wird die größte Einsparung mit 1.200 Tonnen CO2 erzielt. Bei Toyota Deutschland lassen sich 632 Tonnen CO2- und zudem 40.000 € pro Jahr einsparen. Präsident Keiji Sudo: "Es ist uns wichtig, auch bei unseren Gebäuden aktiv zur Ressourcenschonung und Luftreinhaltung beizutragen." Die Fernwärmegesellschaft Rhein-Erft GmbH stellt derzeit das komplette Industriegebiet Marsdorf auf die umweltfreundliche Heizart Fernwärme um. Dem ging voraus, dass der Anbieter die Änderung nur mit Zusage der Toyota Unternehmen vornehmen wollte, die durch die vielen Gebäude entlang der Toyota Allee einen erheblichen Anteil bei der aufwändigen Umstellung ausmachen.

Eine nachhaltige Entwicklung von Umwelt, Mobilität und Gesellschaft gehört zu den Zielen des Unternehmens. Neben einer möglichst umweltverträglichen Produktion von Automobilen und der optimalen Nutzung der natürlichen Ressourcen beim Betrieb der Fahrzeuge unterstützt Toyota auch Maßnahmen zum Schutz der Umwelt. Dazu zählen zahlreiche Aufforstungsprojekte etwa in China, auf den Philippinen, in Israel und zahlreichen Ländern Europas. In Deutschland gehört dazu die Schülerinitiative "Plant for the Planet", die bundesweit eine Millionen Bäume pflanzen will, um ein Zeichen gegen den zunehmenden Klimawandel zu setzen. Im Geschäftsjahr 2006 investierte die Toyota Motor Corporation weltweit rund 1,5 Milliarden Euro für Umweltaktivitäten. Das sind 18 Prozent des Jahresüberschusses.