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Toyota entwickelt neue Batterie für Hybridautos

Wachsende Nachfrage nach alternativ angetriebenen Fahrzeugen

Technik

Das Wichtigste in Kürze

  • Gemeinschaftliche Entwicklung und Produktion mit Toyota Industries
  • Flexible Anpassung an individuellen Bedarf
  • Wichtiger Beitrag zur Toyota Environmental Challenge 2050

Köln. Die Toyota Motor Corporation und die Toyota Industries Corporation haben jetzt eine neue Batterie für Hybridfahrzeuge entwickelt. Damit reagieren die japanischen Unternehmen auf die zu erwartende Entwicklung und Markteinführung weiterer Hybridmodelle, deren Zahl in Zukunft noch zunehmen wird.

Details zu den Spezifika und Leistungswerten der Hybridbatterie geben die Unternehmen im Vorfeld eines möglichen Einsatzes bekannt. Produziert werden die neuen Akkus künftig bei Toyota Industries im Werk Kyowa (Obushi) und an einem Standort auf dem Firmengelände neben dem Werk Higashiura (Higashiura-cho/Chita-gun), die beide in der Provinz Aichi liegen. Damit lässt sich flexibel auf die Nachfrage reagieren, gleichzeitig können Toyota und Toyota Industries gemeinsam eine funktionierende Lieferkette aufbauen und stärken.

In Zukunft werden beide Unternehmen Technologien und Produkte entwickeln, die die Verbreitung und Beliebtheit elektrifizierter Fahrzeuge fördern. Diese leisten einen wichtigen Beitrag im Kampf gegen den weltweiten Klimawandel und tragen maßgeblich zu einer Reduzierung der CO2-Emissionen bei – Ziele, die der Toyota Konzern aktiv verfolgt.

Im Rahmen der ehrgeizigen „Environmental Challenge“ will Toyota den CO2-Ausstoß bis 2050 um 90 Prozent gegenüber dem Stand von 2010 senken. Eine konsequente und beschleunigte Elektrifizierung der Modellpalette spielt dabei eine entscheidende Rolle, um auch kurzfristig Erfolge zu erzielen – bis 2025 wird beispielsweise in allen Baureihen eine elektrifizierte Antriebsversion angeboten. Toyota strebt dabei aber nicht nur eine Verringerung der CO2-Emisionen im Fahrbetrieb an: Über den gesamten Lebenszyklus eines Fahrzeugs sollen diese bis 2050 auf null reduziert werden. Die weltweiten Werke sollen bis dahin vollkommen klimaneutral produzieren.