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Toyota Yaris Cup 2002

7. Lauf Nürburgring

Motorsport

Impressionen

Die Meisterschaft bleibt weiterhin spannend

Demian Schaffert feiert seinen ersten Sieg im Yaris - Jörg Boller bleibt an der Spitze des Cups

Nürburg - Der Yaris Cup 2002 bleibt bis zum letzten Rennen in Oschersleben spannend. Nach 15 Runden auf der Kurzanbindung der Grand Prix Strecke konnte Demian Schaffert als Sieger des 7. Laufes auf dem Nürburgring vor Steve Kirsch und Jörg Boller gewertet werden. Damit bleibt die Meisterschaft 2002 bis zum letzten Lauf im Motopark Oschersleben am 13. Oktober offen. Jörg Boller führt weiterhin mit 204 Punkten den Yaris Cup 2002 an, vor Steve Kirsch (181) und Demian Schaffert mit 167 Punkten. Als schnellste Dame fuhr Stephanie Neitzel auf Platz acht auf der 3,6 Kilometer langen Kurz-Anbindung. In der Gesamtwertung behauptet sie den zehnten Platz mit 96 Punkten vor Jasmin Rubatto, die 89 Punkte auf ihrem Konto bislang verbuchen konnte. Von 24 gestarteten Yaris konnten 20 Cup-Autos gewertet werden. Besonders spannend war der faire Zweikampf zwischen Gunar Overbeck und Jörg Boller. Erst in der letzten Runde sicherte sich Jörg Boller durch seinen 3. Platz den Vorsprung in der Gesamtwertung.

Beim 7. Lauf fuhren die Nachwuchstalente um den "Großen Preis der Toyota Kreditbank", den Geschäftsführer Andreas Bullock an Demian Schaffert übergeben konnte. Das Heimat-Rennen für Toyota war ein Höhepunkt der Saison 2002. Spektakulär für die Zuschauer verlief der Toyota Auto-Corso: Rund 190 Toyota-Modelle vom 50 PS-Starlet bis zur 450 PS starken Supra fuhren über den traditionellen Formel-1-Kurs.

Trotz der wichtigen Vorbereitungsphase für die Formel-1-Saison 2003 hatte sich Norbert Kreyer, Formel-1-Motorenchef der Toyota Motorsport GmbH, Zeit genommen um das Rennen des Markenpokals zu verfolgen. Kreyer drückt nicht nur die Daumen für die Teilnehmer, sondern gab ihnen auch Tipps. "Ein Nachwuchsfahrer, der den Eintritt in die Formel-1 anstrebt, muss sich mit der Technik seines Rennwagens intensiv auseinandersetzen. Er muss sein Auto selbst mit abstimmen können. Nur so kann er letztlich nach vorne fahren", sagte der verantwortliche Motorenchef des "Panasonic Toyota Racing Teams" bei seinem Besuch am Nürburgring.