24h von Le Mans - 2023
Uhr

Toyota Gazoo Racing in Schlagdistanz

Dritter und fünfter Startplatz beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans

Motorsport

Das Wichtigste in Kürze

  • Gute Ausgangsposition trotz gerissener Serie von sechs Le-Mans-Poles
  • Titelverteidiger Buemi, Hartley und Hirakawa starten als Dritte
  • Finale Vorbereitung und Abstimmung der Toyota GR010 Hybrid

Impressionen

Köln. Nach sechs Pole Positions in Folge geht Toyota Gazoo Racing als Verfolger in die 24 Stunden von Le Mans (10 bis 11. Juni 2023): Vom dritten und fünften Startplatz aus beginnt die Mission Titelverteidigung beim Jubiläumsrennen auf dem Circuit de la Sarthe.

Erstmals seit 2016 startet kein Toyota aus der ersten Reihe. Verantwortlich für die ungewohnte Ausgangsposition sind schnellere Konkurrenten, eine elfminütige Qualifying-Unterbrechung und ein Verstoß gegen die Streckenmarkierung. Mit einer Rundenzeit von drei Minuten und 24,451 Sekunden starten die Vorjahressieger Sébastien Buemi, Brendon Hartley und Ryo Hirakawa im Toyota GR010 Hybrid #8 in diesem Jahr vom dritten Rang. Kamui Kobayashi verpasste im zweiten Toyota mit der Startnummer 7 die Chance, den Jacky-Ickx-Rekord von fünf Le-Mans-Poles einzustellen, und geht gemeinsam mit Mike Conway und José María López als Fünfter ins Rennen.

Trotz des enttäuschenden Ergebnisses hat Toyota Gazoo Racing den sechsten Le-Mans-Sieg in Folge und die perfekte Bilanz in der diesjährigen FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) fest im Visier. In den Trainings rund um die Hyperpole hat das Team intensiv an der Abstimmung und Strategie gefeilt: Die dreistündige Einheit am Donnerstagnachmittag verlief ebenso störungsfrei wie die vierte Session, die erst bei Sonnenuntergang endete.

Der Fokus des Teams liegt nun auf der Rennvorbereitung. Der Freitag ist für das Team von entscheidender Bedeutung: Beide Autos werden neu aufgebaut, während die finalen Abstimmungen und Strategien für das Rennen festgelegt werden. Die beiden Toyota GR010 Hybrid rollen am Samstag im Rahmen eines 15-minütigen Warm-ups nochmals auf die Strecke. Das eigentliche 24-Stunden-Rennen, das in diesem Jahr sein 100-jähriges Jubiläum feiert, startet um 16 Uhr.

„Wir haben heute alles gegeben, aber wir hatten keine realistische Chance auf die Pole Position. Glückwunsch an Ferrari, sie haben eine sehr schnelle Rundenzeit vorgelegt“, erklärt Kamui Kobayashi, der neben seiner Rolle als Fahrer des Toyota GR010 Hybrid #7 auch als Teamchef fungiert. „Ein dritter bzw. fünfter Platz anstelle der Pole Position macht keinen großen Unterschied, denn das Rennen ist lang. Es kann viel passieren. Es wird aber nicht einfach werden. Wir haben nicht das schnellste Auto, wie wir heute auf einer Runde gesehen haben, aber um über 24 Stunden zu gewinnen, braucht man mehr: Teamgeist, die richtige Strategie, keine Fehler. Wir geben unser Bestes und sehen am Sonntagnachmittag, wo wir stehen.“