Toyota Gazoo Racing gewinnt Rallye Marokko
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Toyota Gazoo Racing gewinnt Rallye Marokko

Nasser Al-Attiyah und Mathieu Baumel krönen sich zu Wüstenkönigen

Motorsport

Das Wichtigste in Kürze

  • Duo fährt bereits den sechsten bzw. siebten Sieg in Nordafrika ein
  • Fünfter Marokko-Triumph in Folge für Toyota
  • Gesamtklassement bestätigt Zuverlässigkeit und Schnelligkeit des Hilux

Impressionen

Köln. Toyota Gazoo Racing bleibt Seriensieger der Rallye Marokko: Bereits zum fünften Mal in Folge hat das Motorsport-Team jetzt die Wüstenrallye gewonnen – und damit so oft wie keine andere Marke. Mit einer furiosen letzten Etappe krönten sich Nasser Al-Attiyah und Beifahrer Mathieu Baumel endgültig zu den Königen der Wüste: Für das zuvor schon erfolgreichste Starter-Duo der Rallye war es bereits der sechste bzw. siebte (Baumel) Sieg in Marokko.

Der Erfolg 2021 im Toyota Hilux war eine eindrucksvolle Machtdemonstration: Al-Attiyah und Baumel zeigten während der gesamten Rallye ihre Klasse und gewannen vier von fünf Etappen sowie den kurzen Prolog vor dem Rennen. Der sukzessive wachsende Vorsprung betrug nach vier Etappen bereits elf Minuten und 21 Sekunden. Auch die verkürzte Schlussetappe über 166 Kilometer entschied das Duo mit einer Bestzeit von einer Stunde, 37 Minuten und 50 Sekunden für sich. In der Gesamtwertung belief sich der Abstand zum ärgsten Verfolger am Ende auf 15 Minuten und 58 Sekunden.

Die Rallye Marokko umfasste 2021 insgesamt fünf Wertungsprüfungen und - trotz Verkürzung - eine Gesamtdistanz von 1.510 Kilometern auf anspruchsvollem Terrain. Trotzdem meisterte der Toyota Hilux die Herausforderungen nahezu problemlos: Ein Reifenschaden zu Beginn des Rennens konnte in weniger als einer Minute behoben werden – der Zeitverlust hielt sich dadurch in Grenzen. Andere mechanische Probleme traten nicht auf.

Ein weiterer Beleg für die Schnelligkeit und Zuverlässigkeit des Hilux offenbart der Blick auf das Gesamtklassement: Neben den Seriensiegern Al-Attiyah und Baumel waren auch die Zweitplatzierten Yazeed Al Rajhi und Michael Orr sowie Lucio Alvarez und sein Navigator Armand Monleon auf Rang drei im Allrounder der japanischen Marke unterwegs. Vier der fünf besten Crews vertrauten auf den Hilux.