Toyota Gazoo Racing Germany erlebt wechselhaftes Rennwochenende in Imola
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Toyota Gazoo Racing Germany erlebt wechselhaftes Rennwochenende in Imola

Tim Heinemann sichert sich Platz vier im Sonntagsrennen

Motorsport

Das Wichtigste in Kürze

  • Erster Besuch der DTM Trophy auf der Formel-1-Strecke in der Emilia-Romagna
  • Hitzeschlacht für Mensch und Maschine am gesamten Wochenende
  • Nach zwei von sieben Saisonläufen punktgleich mit Gesamtführenden

Impressionen

Köln. Toyota Gazoo Racing Germany blickt auf ein schwieriges Rennwochenende in Imola zurück. Beim allerersten Stopp der DTM Trophy auf dem traditionsreichen Rundkurs in der Emilia-Romagna konnte Tim Heinemann an Bord des GR Supra GT4 im Sonntagsrennen Schadensbegrenzung betreiben und sich Platz vier sichern. Damit liegt er nach zwei von sieben Saisonläufen punktgleich mit dem Gesamtführenden auf Platz zwei.

Am Samstag musste das Team das Rennen hingegen vorzeitig beenden. Grund war eine zu hohe Getriebetemperatur, verursacht durch die Hitze von weit über 30 Grad Celsius. Zwar lag Heinemann an Bord des GR Supra GT4 lange Zeit innerhalb der Top Ten, rutsche jedoch wegen fehlenden Topspeeds und Benachteiligung bei der Balance of Performance (BoP) aus den Punkterängen und stellte das Fahrzeug schließlich kurz vor Rennende sicherheitshalber ab.

Mit Platz vier im Qualifying am Sonntag holte Heinemann das Maximum aus dem Auto. Nach einem gelungenen Start lag er sogar in Führung, wo er sich bis zur Rennmitte halten konnte. Nach einer Strafe und drei verlorenen Plätzen schaffte es Tim Heinemann, die deutlich schnelleren Konkurrenten hinter sich zu halten und mit Rang vier wichtige Meisterschaftspunkte zu sammeln.

Schon am ersten Juliwochenende finden am Norisring die nächsten Rennen statt. Auf dem einzigartigen Straßenkurs in Nürnberg konnte Toyota Gazoo Racing Germany powered by Ring Racing im vergangenen Jahr einen Sieg einfahren.

„Wir hatten das ganze Wochenende über mit fehlendem Topspeed zu kämpfen und waren schon in den freien Trainings am Freitag bis zu drei Sekunden langsamer als die Spitze“, blickt Tim Heinemann auf das Wochenende zurück. „Zum Qualifying am Samstag wurde leider nichts an der BoP geändert, daher wussten wir schon, dass es ein schwieriges Rennen werden würde. Selbst nach den BoP-Änderungen am Sonntag fehlte uns weiterhin Topspeed auf die Spitze und ich konnte mit Mühe und Not den vierten Platz über die Ziellinie retten. So haben wir etwas Schadensbegrenzung betrieben, trotzdem hatten wir uns natürlich deutlich mehr von diesem Wochenende erhofft. Wir können daher nur weiter an unserer Performance arbeiten und hoffen, dass wir am Norisring wieder konkurrenzfähiger sind.“