2021 Abu Dhabi Desert Challenge
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Toyota Gazoo Racing bestreitet nächstes Wüsten-Abenteuer

Start bei der Abu Dhabi Desert Challenge 2021

Motorsport

Das Wichtigste in Kürze

  • Nasser Al-Attiyah und Mathieu Baumel wollen Erfolgsserie fortsetzen
  • Anspruchsvolle Langstreckenrallye durch die Dünen und Salzwiesen
  • Vorzeitiger Titelgewinn im FIA Marathonrallye Worldcup möglich

Impressionen

Köln. Für Toyota Gazoo Racing geht es erneut in die Wüste: Nach dem Sieg bei der Rallye Marokko starten Nasser Al-Attiyah und Mathieu Baumel auch bei der diesjährigen Abu Dhabi Desert Challenge (bis 11. November 2021). Am Persischen Golf will das Duo seine Erfolgsserie fortsetzen.

In Marokko holten Al-Attiyah und Baumel in ihrem Toyota Hilux den dritten Sieg im FIA Marathonrallye Worldcup („FIA World Cup for Cross-Country Rallies“), den sie mit nunmehr 61 Punkten anführen. Der Vorsprung auf die ärgsten Verfolger beträgt bereits 17 Punkte. Dadurch können die Toyota Piloten in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) vorzeitig den Titel gewinnen – und ihren Erfolg von 2016 fünf Jahre später wiederholen.

Die 1991 ins Leben gerufene Abu Dhabi Desert Challenge feiert in diesem Jahr ihren 30. Geburtstag: Sie ist damit die am längsten laufende Marathonrallye im Nahen Osten. Nach einer Corona-bedingten Zwangspause 2020 werden sich in diesem Jahr wieder die besten Rallyefahrer der Welt im Golfstaat einfinden, um ihr Können zu demonstrieren.

Der Start erfolgt auf dem legendären Yas Marina Circuit, die Teilnehmer sind in einem eigens errichteten Biwak in der Nähe des Qasr Al Sarab Resort untergebracht. Die Region Al Dhafra ist für ihre gewaltigen Dünen und Salzwiesen berühmt. Die Teilnehmer werden fünf Wertungsprüfungen mit einer Gesamtlänge von 1.360 Kilometern zurücklegen – ein Viertel davon entfällt allein auf den zweiten Teilabschnitt.

„Nasser gilt als 'König der Dünen'. Da die Dünen in Abu Dhabi allgegenwärtig sind, dürften er und Mathieu sich hier wie zu Hause fühlen“, erklärt Teamchef Glyn Hall. „Am Ende einer Meisterschaft ist es immer stressig. Aber wir sind zuversichtlich, dass der Hilux bei Nasser in guten Händen ist.“