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Steve Kirsch sammelte wichtige Punkte für die Meisterschaft

Spannende Positionskämpfe an der Spitze – Swen Landgraf wurde Bester der Junior-Wertung

Motorsport

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Nürburgring/Köln – Nur wenige Kilometer liegen zwischen den beiden traditionsreichen Rennstrecken in der Eifel und in den belgischen Ardennen. Dort fuhr das "Panasonic Toyota Racing Team" in der Formel 1. Beim 5. Lauf auf dem Nürburgring startete im Yaris Cup Marc Strehlow neben Bruno Fuhrer aus der ersten Startreihe. Ein turbulentes Qualifikationsrennen am Samstag hatte das 27 Autos starke Starterfeld kräftig durcheinander gewirbelt. Heftiger Dauerregen machte das Rennen, deren Zieleinlauf die Startaufstellung für den Wertungslauf am Sonntag ist, wie eine Fahrt in einem führerlosen Ruderboot. Gleich fünf Autos meldeten ein frühres Aus. Von acht gefahrenen Runden auf der Kurz-Anbindung der Grand Prix-Strecke musste sich das Yaris Cup-Feld gleich fünf Runden in dem Saftey Car einfädeln. Nach einer Renndauer von 20 Minuten sah Marc Strehlow vor Bruno Fuhrer und Dennis Busch die Zielflagge beim Qualifikationsrennen.

Am Sonntag lachte endlich beim Start zum Wertungslauf die Sonne. Von der Pole Position legte Marc Strehlow einen guten Start vor. Ganz im Gegensatz zu Michel Schaap und Jörg Stenzel, die wegen ihrer Fehlstarts einen Stop-and-Go-Strafe bekamen. Der Schweizer Bruno Fuhrer konnte seine guten Ausgangsposition nicht nutzen und schied nach einer Kollision bereits in der ersten Runde aus. Spannende Positionskämpfe bot die führende Gruppe um Marc Strehlow mit Steve Kirsch, Swen Landgraf und Dennis Busch den vielen Toyota-Gästen. Ab der fünften Runde übernahm dann der Sachsenring-Sieger Steve Kirsch die Führung und gab sie bis ins Ziel nur einmal kurz an Landgraf ab. Schließlich belegte Landgraf den zweiten Platz und siegte in der Junior-Wertung. Erstmals in der Saison fuhr Dennis Busch als Dritter auf das Siegerpodest. Nach 14 spannenden Runden wurden insgesamt 23 Autos gewertet.

Stimme zum 5. Lauf: Isolde Holderied, Damen Rallye-Weltmeisterin und Cup-Betreuerin: "Unser Geschäftsführer Markus Schrick startete aus der letzten Reihe und kämpfte sich bis auf Platz 18 vor, schließlich wurde er als 22. gewertet. Am Nürburgring war seine Leistungssteigerung schon bemerkenswert, dass zeigten seine guten Rundenzeiten über die Grand Prix-Strecke. Er ist immerhin erst sein drittes Rennen gefahren, da kann man noch von einer Lernphase sprechen"