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Geglückte Premiere für Toyota Gazoo Racing bei DTM Trophy in Monza

Erstes Rennwochenende im GR Supra GT4

Motorsport

Das Wichtigste in Kürze

  • Pech am Samstag, knapp verpasstes Podium am Sonntag
  • Temperaturen von über 50 Grad Celsius im Cockpit
  • Nico Verdonck nach erstem Rennwochenende auf Platz sieben

Impressionen

Köln. Heißer Saisonauftakt der DTM Trophy: Bei Temperaturen von über 50 Grad Celsius im Cockpit des GR Supra GT4 hat Toyota Gazoo Racing Germany im Sonntagsrennen der DTM Trophy einen erfolgreichen vierten Platz erreicht. Beim Premierenrennen am Samstag reichte es für das Team leider nur für Platz 16.

Nachdem Nico Verdonck im Qualifying am Samstag noch auf einem soliden siebten Platz gelandet war, musste das Team im ersten Rennen der Saison 2021 einen herben Rückschlag hinnehmen. Durch einen Steinschlag im Kühler des GR Supra GT4 konnte der Sechszylinder nicht mehr die volle Leistung von 320 kW (430 PS) abrufen. Verdonck kämpfte mit stumpfen Waffen und musste sich am Ende mit Platz 16 begnügen.

Der Sonntag verlief weitaus positiver und das neu formierte Team von Toyota Gazoo Racing Germany verpasste mit Platz vier nur knapp das Podium. So liegt der Belgier nach dem ersten von sieben Rennwochenenden auf Platz sieben der Fahrerwertung. Das nächste Rennen, das Anfang Juli am Norisring stattfinden sollte, wurde vorerst ohne neuen Termin verschoben. Derzeit laufen die Planungen für alternative Austragungsorte.

„Es war ein durchaus zufriedenstellendes Ergebnis, wenn man sich anschaut, wie das Wochenende für uns angefangen hat“, sagt Nico Verdonck, Fahrer des GR Supra GT4 für Toyota Gazoo Racing Germany. „Zusammenfassend können wir sagen: Wir haben noch einige Bereiche, in denen wir uns verbessern müssen und ich denke, dass wir dies teilweise auch schon über das Wochenende hinweg getan haben. Meiner Meinung nach hatte es auch große Auswirkungen, dass die Balance of Performance zweimal an diesem Wochenende angepasst wurde. Am Ende des Sonntagsrennens wurde es nochmal eng und ich habe einen kleinen Fehler in der Ascari gemacht, wodurch die Gegner wieder aufholen konnten. So wurde es letztendlich Platz vier, was sehr schade ist, da wir die meiste Zeit auf Podiumskurs lagen. Nichtsdestotrotz haben wir wertvolle Punkte für die Meisterschaftswertung gesammelt und eine gute Entwicklung über das Rennwochenende hinweg bewiesen. Ich denke, das ist das Wichtigste, was wir von diesem Wochenende mitnehmen können. Wir werden auf jeden Fall weiter Gas geben und an unserer Performance arbeiten.“