Tohru X Lexus<br>
© Hoang Dang
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Sinn und Sinnlichkeit: Was Autobau und Sterneküche gemeinsam haben

Teil 5: Tohru Nakamura im Gespräch

Lexus

Das Wichtigste in Kürze

  • Münchner Sternekoch mit deutsch-japanischen Wurzeln
  • Japanische Handwerkskunst und Gastfreundschaft prägen seine Arbeit
  • Restaurant „Tohru in der Schreiberei“ mit drei Michelin-Sternen ausgezeichnet


Verbrauchs- und Emissionswerte der genannten Fahrzeuge:
Energieverbrauch RX 350h: 2,5-l-Hybrid mit Benzinmotor 140 kW (190 PS), Elektromotor vorne 134 kW (182 PS) und Elektromotor hinten 40 kW (54 PS), Systemleistung 184 kW (250 PS), kombiniert 6,3–6,4 l/100 km, CO2-Emissionen kombiniert 143-145 g/km. CO2-Klasse: E
Energieverbrauch RX 450h+ Plug-In Hybrid: 2,5-l-Benzinmotor 136 kW (185 PS), Elektromotor vorne 134 kW (182 PS) und Elektromotor hinten 40 kW (54 PS), Systemleistung 227 kW (309 PS), gewichtet, kombiniert: 1,1 l/100 km und 17,9-18,1 kWh /100 km, CO2-Emissionen gewichtet, kombiniert: 25 g/km. CO2-Klasse: B (gewichtet kombiniert); Kraftstoffverbrauch bei entladener Batterie kombiniert: 6,5-6,6 l/100 km; CO2-Emissionen bei entladener Batterie: 148-149 g/km, CO2-Klasse bei entladener Batterie: E; elektrische Reichweite [EAER]: bis zu 67-68 km und elektrische Reichweite innerorts [EAER City]: 87-90 km.
Energieverbrauch RX 500h: 2,4-l-Hybrid mit Benzinmotor 200 kW (271 PS) Elektromotor vorne 64 kW (87 PS) und Elektromotor hinten 76 kW (103 PS), Systemleistung 273 kW (371 PS), kombiniert 8,0–8,1 l/100 km, CO2-Emissionen kombiniert 182-184 g/km. CO2-Klasse: G.

Impressionen

Köln, 25. September 2025. Takumi und Omotenashi: Es ist die tiefe Verwurzelung in den japanischen Traditionen von Handwerkskunst und Gastfreundschaft, die die Premiumfahrzeuge von Lexus im Vergleich zu ihren Wettbewerbern so besonders machen. Und es sind die gleichen japanischen Prinzipien und Einflüsse, die auch die Arbeit des Münchner Drei-Sternekochs und Lexus Markenbotschafters Tohru Nakamura prägen. In dieser kleinen Serie von Pressemitteilungen geht es um die Gemeinsamkeiten von Automobilbau und Sterneküche – und darum, was sie vielleicht sogar voneinander lernen können.

Tohru, du bist vielfach ausgezeichneter Sternekoch und national wie international dafür bekannt, europäische und japanische Einflüsse miteinander zu verbinden. Wie viel davon ist dir als Sohn einer deutschen Mutter und eines japanischen Vaters in die Wiege gelegt worden?

Meine Eltern kommen beide nicht aus der Gastronomie, aber beide haben schon immer mit großer Begeisterung Freunde, Verwandte, Bekannte zu uns nach Hause eingeladen und dann auch groß gekocht. Kochen war für mich also schon immer mit einem Gemeinschaftsgefühl verbunden und damit, dass man anderen eine Freude bereitet. Mein Vater hat mir morgens immer die Bentobox für die japanische Schule gemacht und ist samstags ganz früh aufgestanden, um Reis zu kochen. Diese Wertschätzung und diese Emotionen, die über das Essen übertragen werden, das hat sich schon früh bei mir verfestigt. Wenn ich jemanden etwas Gutes tun möchte, dann schenke ich keine Blumen, sondern koche etwas für diese Person.

Haben deine Eltern dich zu dem Gastgeber gemacht, der du heute bist?

Zumindest haben sie mir beigebracht, über das Essen zu kommunizieren und damit Gefühle auszudrücken. Und was mich schon immer fasziniert hat, ist der Aufwand, den sie betrieben haben, um alle Gäste glücklich zu machen. Da ging es weniger um das Zeremonielle oder Feierliche, sondern um den besonderen Blick fürs Detail. Wer mag was besonders gerne, was gibt es als erstes Getränk, was reichen wir dazu – darüber haben sich meine Eltern immer schon Wochen vorher Gedanken gemacht, mit dem Ziel, dass alle einen tollen Abend miteinander verbringen. Und darum geht es im Grunde bei mir im Restaurant auch.

Ist dieser Blick fürs Detail, das Zuvorkommende – ist das typisch japanisch?

Ja, ich würde schon sagen, dass man in Japan einen besonderen Wert darauf legt, dass die Gäste sich wohlfühlen – so als wären sie in ihrem eigenen Zuhause. Das ist der Grundgedanke von Omotenashi, dem wir im Deutschen mit dem Begriff Gastfreundschaft ja nur unzureichend übersetzen können, denn eigentlich geht es darüber hinaus.

Was ist denn das Besondere an Omotenashi?

Für mich ist es diese Mischung aus Antizipation und Unaufdringlichkeit. Wir wollen die Wünsche der Gäste möglichst schon im Vorfeld bedenken und uns darauf vorbereiten – so wie die vorgewärmten Hausschuhe, in die man in Japan schlüpft, wenn man Freunde zu Hause besucht. Aber wir nehmen uns auch zurück, wenn wir merken, dass die Gäste nicht so umsorgt werden wollen, sondern gerade lieber für sich sind. Dann versuchen wir nicht, mit der Brechstange unser Programm durchzuziehen und die gesamte Herkunft und Komposition des aktuellen Menügangs vorzustellen, nur weil das in einem Restaurant unseres Niveaus normalerweise erwartet wird. 

Begegnet dir als Lexus Markenbotschafter und Fahrer eines RX diese Omotenashi Gastfreundschaft auch in deinem Auto?

Wenn man Omotenashi als ein Gefühl von Geborgenheit und des Willkommenseins beschreibt, dann auf jeden Fall. Zum Beispiel die Klimatisierung, die sich ganz automatisch an die Bedürfnisse jedes einzelnen Passagiers anpasst. Oder das Fach zwischen Fahrer und Beifahrer, das von beiden Seiten geöffnet werden kann: Das ist zwar nur ein winziges Detail, aber daran spürt man, dass sich die Verantwortlichen in die Lage der Kunden versetzt haben, dass sie das Auto aus allen Blickwinkeln betrachten und die Wünsche der Fahrer und Passagiere vorausahnen.

Über die Gastfreundschaft hinaus: Auf welche Weise beeinflussen deine japanischen Wurzeln deine Arbeit?

Aufgrund meiner Herkunft als Deutsch-Japaner prägen mich natürlich sowohl die europäische als auch die asiatische und speziell die japanische Kultur. Das spiegelt sich auch in meinem Kochstil wider, etwa bei speziellen Zubereitungsarten oder Kombinationen von Komponenten, die in der europäischen Küche eher ungewöhnlich oder sogar unbekannt sind. Mindestens ebenso wichtig ist mir aber ein besonders sorgfältiger Umgang mit den Produkten, die ich aus der japanischen Küche kenne und so auch in unserem Restaurant pflege. Das gilt insbesondere für die Verarbeitung von Fisch. Die Fischqualität in Japan ist nicht deswegen so hoch, weil das Ausgangsprodukt grundsätzlich besser ist als in Europa, denn auch in der Bretagne, in Norwegen und anderswo gibt es hervorragende Fischgebiete und Fische. Der Unterschied liegt im Umgang mit dem Fisch, in der Sorgfalt, mit der er gefangen, transportiert und schließlich im Restaurant verarbeitet wird. In den europäischen Restaurants, in denen ich gearbeitet habe, herrschte oft ein auf Effizienz getrimmtes Zeitmanagement, dort gab es überhaupt nicht die Muße, den Fisch mit der gebotenen Sorgfalt zu verarbeiten. In Japan wiederum wird so viel Wert darauf gelegt, dass selbst ich mir bei meinen Hospitationen dort anfangs wie ein grobschlächtiger Europäer vorkam.

Sorgfalt in der Verarbeitung ist auch etwas, was die Fahrzeuge von Lexus prägt. Welche Parallelen würdest du sonst noch ziehen zwischen Lexus und deiner Herangehensweise als Sternekoch?

Das Streben nach Perfektion und die Leidenschaft, immer wieder an der Verbesserung seiner Fähigkeiten zu arbeiten: Diese Einstellung prägt die Marke Lexus und leitet auch mich und unser Team bei „Tohru in der Schreiberei“ in unserer täglichen Arbeit – ob es nun um immer wiederkehrende handwerkliche Abläufe geht, um die Gestaltung von Gerichten auf dem Teller oder darum, das Erlebnis für die Gäste noch angenehmer zu gestalten. Dabei sehe ich die Entschlossenheit und Hingabe der Takumi Handwerksmeister aus der Lexus Produktion als Vorbild. Darüber hinaus steht Lexus für mich auch als Innovationstreiber für stetige Weiterentwicklung, sei es beim Antrieb, bei der Sicherheit oder bei der Verbesserung des Fahrerlebnisses für die Passagiere. 

 Was inspiriert dich zu neuen Kreationen und Innovationen?

Das kann alles Mögliche sein: eine Reise, der Blick in ein Kochbuch oder der Besuch bei einem Kollegen oder einer Kollegin. Oft greift man unbewusst eine Idee auf und entwickelt sie dann zu etwas Neuem und Eigenem weiter. Dabei geht es oftmals auch gar nicht um neue kulinarische Entwicklungen. Jüngst haben wir zum Beispiel im Service eine Neuerung eingeführt, die ich aus Japan kenne: Dort wird man nach einem Restaurantbesuch noch auf die Straße begleitet und mit Verbeugung verabschiedet, quasi um sicherzustellen, dass man gut nach Hause kommt. Das ist eine wunderschöne Geste. Bei uns im Gebäude der Schreiberei führt eine relativ lange Treppe von unserem Restaurant im ersten Stock ins Erdgeschoss. In der Vergangenheit haben wir unsere Gäste immer oben verabschiedet. Mittlerweile werden sie von einem unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Treppe hinunter begleitet. Auf den paar Treppenstufen ändert sich praktisch das gesamte Setting – von einer eher öffentlichen Situation im Restaurant zu einer fast schon privaten auf der Treppe. Und so fühlen sich die Gäste häufig ermutigt, nochmal etwas nachzufragen oder auch etwas zu sagen, was sie sich oben vielleicht nicht getraut haben. Diese kleine Änderung ist für uns ein echter Game Changer, der das gesamte Erlebnis unserer Gäste und auch unsere Beziehung zu ihnen bereichert.

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