Kiriko Glas Foto
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Sinn und Sinnlichkeit: Was Autobau und Sterneküche gemeinsam haben

Teil 4: Techniken und Materialien

Lexus

Das Wichtigste in Kürze

  • Sorgfältige Materialauswahl und -verarbeitung
  • Verbindung von traditionellen Handwerksmethoden und japanischer Ästhetik
  • Japan beeinflusst die Sterneküche von Tohru Nakamura auf vielfältige Weise

Verbrauchs- und Emissionswerte der genannten Fahrzeuge:   
Energieverbrauch Lexus LS 500h: 3,5-l-Benzinmotor 220 kW (299 PS) und Elektromotor 132 kW (179 PS), Systemleistung 264 kW (359 PS), kombiniert 9,5-9,6 l/100 km, CO₂-Emissionen kombiniert 216-217 g/km. CO₂-Klasse G
Energieverbrauch Lexus LBX: 1,5-l-Hybrid mit Benzinmotor 67 kW (91 PS), Elektromotor 69 kW (94 PS), Systemleistung 100 kW (136 PS), kombiniert 4,5-4,6 l/100 km, CO₂-Emissionen kombiniert 102-104 g/km. CO₂-Klasse: C
Energieverbrauch Lexus ES 300h 2,5 l-Hybrid mit Benzinmotor 131 kW (178 PS) und Elektromotor 88 kW (120 PS), Systemleistung 160 kW (218 PS), kombiniert 5,1-5,3 l/100 km, CO₂-Emissionen kombiniert 115-121 g/km, CO₂-Klasse: C-D
Energieverbrauch Lexus UX 300h: 2,0-l-Hybrid mit Benzinmotor 112 kW (152 PS), Elektromotor vorne 83 kW (113 PS), Systemleistung 146 kW (199 PS), kombiniert 5,0-5,2 l/100 km, CO₂-Emissionen kombiniert: 113-118 g/km. CO₂-Klasse C-D

Impressionen

Köln, 18. September 2025. Takumi und Omotenashi: Es ist die tiefe Verwurzelung in den japanischen Traditionen von Handwerkskunst und Gastfreundschaft, die die Premiumfahrzeuge von Lexus im Vergleich zu ihren Wettbewerbern so besonders machen. Und es sind die gleichen japanischen Prinzipien und Einflüsse, die auch die Arbeit des Münchner Drei-Sternekochs und Lexus Markenbotschafters Tohru Nakamura prägen. In dieser kleinen Serie von Pressemitteilungen geht es um die Gemeinsamkeiten von Automobilbau und Sterneküche – und darum, was sie vielleicht sogar voneinander lernen können.

 

Mit großer Sorgfalt ausgewählt und verarbeitet

Die Leidenschaft von Lexus für den Wert der Handwerkskunst kommt in jedem Fahrzeugdetail zum Ausdruck. Auch das ist Takumi: nicht nur die mit feinstem Tastsinn und Gehör durchgeführte Qualitätskontrolle, bei der die erfahrenen Meister jede noch so kleine Unregelmäßigkeit erkennen, sondern auch Materialauswahl und -verarbeitung, die mit ebenso großer Sorgfalt vorgenommen werden. Exklusive Oberflächen, edle Verkleidungen und Materialien vervollständigen das Luxuserlebnis an Bord eines Lexus Modells und heben es auf ein neues Niveau.

Der Einfluss japanischer Traditionen und Techniken ist dabei allgegenwärtig: sei es bei den handgefalteten Türverkleidungen des Lexus LS in der Luxury Line, deren Design von der präzisen Falttechnik des Origami inspiriert ist, oder bei den Tsuyasumi-Einlagen und Tatami-Nähten, die Lexus beim kompakten Crossover LBX verwendet.

Die perforierten Ledersitze im Lexus UX ziert ein sechseckiges „Kagome“-Muster, das von einem traditionellen japanischen Korbgeflecht inspiriert ist, während die Kunstleder-Bezüge mit einem Stichmuster versehen sind, das von der japanischen „Sashiko“-Stepptechnik stammt. Die Armaturentafel ist dem strukturierten Washi-Papierdesign nachempfunden, das an die Schiebetüren traditioneller japanischer Häuser erinnert.

Die einzigartigen Ornamente der Türverkleidungen im LS sind wiederum von den traditionellen Handwerksfähigkeiten und Gestaltungsformen der Kiriko-Glasherstellung beeinflusst. Lexus hat die Dekore gemeinsam mit erfahrenen Kiriko-Meistern erarbeitet. Ziel war es, die für Kiriko-Glas charakteristische filigrane Optik mit lichtdurchlässigen und facettenreichen Effekten zu erreichen und gleichzeitig eine höhere Widerstandsfähigkeit sicherzustellen, die für den Einsatz im Fahrzeug erforderlich ist.

Eine weitere Herausforderung war, dass das Glas im LS fest verbaut ist und nicht wie bei einem Sake-Glas gedreht werden kann, um das Licht aus verschiedenen Winkeln aufzunehmen. So entstand die Idee, das Glas aus wechselnden Winkeln durch handgezeichnete Linien zu schneiden, was zu einer Art „Twist“ führt. Dadurch kann mehr Licht entlang der Linien reflektiert werden, was für einen unverwechselbaren und verblüffenden Effekt sorgt. Im Ergebnis sind auf diese Weise hochwertige Verzierungen entstanden, die innovative Herstellungstechnologie mit traditioneller Handwerkskunst verbinden.

Maschinell gefertigt – und dennoch individuell

Ein weiteres Paradebeispiel für überliefertes Handwerk und japanische Ästhetik – verbunden mit zeitgenössischem Design und hochmodernen Materialien – liefern die exklusiven Applikationen in Aluminium im Hadori-Design,  die in der F SPORT Version des Lexus ES zum Einsatz kommen. Sie sind von den jahrhundertealten Handwerkstechniken inspiriert, mit denen das Katana hergestellt wurde, das berühmte geschwungene Schwert japanischer Samurai-Krieger.

Um das spezielle Finish der Hadori Applikationen zu erstellen, wurden qualifizierte Handwerker rekrutiert und dann eine präzise Maschinenprogrammierung verwendet, um ihre Arbeit detailliert nachzubilden – inklusive winziger, scheinbar zufällig entstandener Linien, die den handwerklichen Look dieser besonderen Technik unterstreichen.

„Ein von Menschenhand erschaffenes Produkt wirkt erst durch seine individuellen Besonderheiten, die nicht auf maschineller Präzision basieren, vollständig“, erläutert der zuständige Lexus Designer Toshihide Maseki. „Maschinell gefertigt, aber trotzdem handwerklich raffiniert und eindrucksvoll – dies mag wie ein Gegensatz klingen, aber durch viel Liebe zum Detail konnten wir diesen scheinbaren Konflikt auflösen.“

Der Respekt für das Produkt

Materialien und Technik sind auch in der Sterneküche entscheidende Faktoren, um ein perfektes Ergebnis zu erzielen. Das gilt natürlich auch für die Küche des Münchner Sternekochs und Lexus Markenbotschafters Tohru Nakamura.

Wie beeinflusst seine deutsch-japanische Herkunft seine Arbeit? Zum Beispiel beim Umgang mit Fisch. „Japan ist berühmt für seine Fischqualität, aber die ist nicht deswegen so hoch, weil das Ausgangsprodukt grundsätzlich besser ist als in Europa. Auch in der Bretagne, in Norwegen und anderswo gibt es hervorragende Fischgebiete und Fische“, sagt Nakamura. „Der Unterschied liegt im Umgang mit dem Fisch, in der Sorgfalt, mit der er gefangen, transportiert und schließlich im Restaurant verarbeitet wird.“

Auf seinem Weg in die internationale Spitze – sein Münchner Restaurant „Tohru in der Schreiberei“ wurde kürzlich mit dem dritten Michelin-Stern ausgezeichnet – hat der 41-Jährige viele Küchen in Japan und Europa kennengelernt. „In den europäischen Restaurants, in denen ich gearbeitet habe, herrschte oft ein auf Effizienz getrimmtes Zeitmanagement, dort gab es überhaupt nicht die Muße, den Fisch mit der gebotenen Sorgfalt zu verarbeiten. In Japan wiederum wird so viel Wert darauf gelegt, dass ich mir anfangs wie der grobschlächtige Europäer vorkam.“

In seinem Restaurant „Tohru in der Schreiberei“ verarbeitet Nakamura den Fisch auf die japanische Art – das Ergebnis ist einfach unvergleichlich. „Das ist ein bisschen so wie mit gutem Wein. Wenn man schon mal die besten probiert hat, dann möchte man darauf nicht mehr verzichten.“

Japanische Einflüsse

Was ist noch typisch japanisch an seiner Arbeit und seiner Küche? Zum Beispiel die Art der Zubereitung, indem er etwa Aal – anstatt ihn zu räuchern oder zu kochen – mit einer Mischung aus Sojasauce und Sake glasiert und grillt. Oder indem er Schweinefilet – ein regionales Produkt, das auf einem Bio-Gutshof vor den Toren Münchens hergestellt wird – mit fermentierter Reispaste beizt und damit einen noch intensiveren Geschmack erzielt.

Und dann natürlich die Auswahl der Gewürze: Wobei nicht immer alles aus Japan kommen muss – die klassische japanische Zitrusfrucht beispielsweise bezieht Nakamura von einer Zitrusfarm in Valencia. Das Rindfleisch kommt dann aber schon aus Japan.

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