Sinn und Sinnlichkeit: Was Autobau und Sterneküche gemeinsam haben
Teil 3: Formen und Farben
Das Wichtigste in Kürze
- Grundsätze japanischer Ästhetik prägen das Außen- und Innendesign von Lexus – mit handwerklicher Perfektion umgesetzt
- Innovative Lackierungen verbinden Liebe zum Detail
- Sternekoch Tohru Nakamura konzentriert sich bei der Gestaltung der Gerichte auf das Wesentliche
Verbrauchs- und Emissionswerte der genannten Fahrzeuge:
Energieverbrauch Lexus LS 500h: 3,5-l-Benzinmotor 220 kW (299 PS) und Elektromotor 132 kW (179 PS), Systemleistung 264 kW (359 PS), kombiniert 9,5-9,6 l/100 km, CO2-Emissionen kombiniert 216-217 g/km. CO2-Klasse G
Impressionen
Köln, 11. September 2025. Takumi und Omotenashi: Es ist die tiefe Verwurzelung in den japanischen Traditionen von Handwerkskunst und Gastfreundschaft, die die Premiumfahrzeuge von Lexus im Vergleich zu ihren Wettbewerbern so besonders machen. Und es sind die gleichen japanischen Prinzipien und Einflüsse, die auch die Arbeit des Münchner Drei-Sternekochs und Lexus Markenbotschafters Tohru Nakamura prägen. In dieser kleinen Serie von Pressemitteilungen geht es um die Gemeinsamkeiten von Automobilbau und Sterneküche – und darum, was sie vielleicht sogar voneinander lernen können.
Die Liebe zum Detail
Unter dem Begriff der Takumi Handwerkskunst versteht man bei Lexus vor allem die Hingabe, die Leidenschaft und die Präzision, mit der die ranghöchsten Handwerksmeister Stoffe und Materialien verarbeiten und in Produktion und Endabnahme ein Höchstmaß an Qualität sicherstellen. Takumi ist aber mehr als das. Es ist auch die Art und Weise, wie Formen und Farben zusammenspielen, um diese Qualität auch optisch zum Ausdruck zu bringen.
Ein Beispiel dafür sind die Türverkleidungen im Lexus LS, für die die traditionelle japanische Webetechnik Nishijin-ori genutzt wird. Aus fein geschnittenen und flachen silbernen Fäden wird ein dreidimensional wirkendes Muster gewebt, das dem schimmernden Effekt von Wellen im Mondlicht nachempfunden ist. Die Applikationen an den Türgriffen entstanden mithilfe der mehr als 400 Jahre alten Handwerkstechnik Haku. Dabei wird Metall so dünn gewalzt, bis es nur noch ein bis zwei Mikrometer dick ist. Im LS wird diese extrem dünne Folie von den Takumi Meistern per Hand aufgetragen und erzeugt einen feinen, an Mondlicht erinnernden Glanz.
Die Türverkleidungen sind ein Beispiel dafür, wie im Innenraum des LS traditionelle japanische Kunst und Ästhetik auf moderne Weise neu interpretiert wird: geschmackvoll, dezent und auf das Wesentliche reduziert – und mit einer unvergleichlichen Liebe zum Detail.
Kontrastreiches Spiel von Licht und Schatten
Den Geist von Takumi vermitteln auch die Außenlackierungen der Lexus Modelle. Das Unternehmen arbeitet kontinuierlich an der Erforschung neuer Außenfarben und entwickelt innovative Lackiertechnologien, um ein noch brillanteres Erscheinungsbild zu erreichen. Ein Beispiel für die Fortschritte, die Lexus auf diesem Gebiet erzielt, ist der mit dem aktuellen LS eingeführte Farbton Lunarsilber, der mit seinem kontrastreichen Spiel von Licht und Schatten die Konturen der Karosserie eindrucksvoll in Szene setzt. Je nach Tageszeit und Blickwinkel verändert sich die Farbqualität – ein Effekt, der zusätzlich verstärkt wird, wenn das Fahrzeug in Bewegung ist und sich die vorbeiziehende Umgebung in den Oberflächen spiegelt. Den Feinheiten des Designs wird auf diese Weise noch mehr Wirkung und Faszination verliehen.
Erreicht wird dies durch Fortschritte in der Ultraschall-Technologie. Während Standardlackierungen normalerweise 13 bis 14 Mikrometer dick sind, hatte Lexus die Dicke bereits auf rund vier Mikrometer reduziert. Bei Lunarsilber konnte die Technik weiter verfeinert und die Lackschicht auf einen Mikrometer verdichtet werden. Das sorgt dafür, dass die enthaltenen Aluminiumflocken, die sich normalerweise zufällig in der Schicht verteilen, enger gebündelt und einheitlich ausgerichtet sind, was dem Farbton eine makellose Oberfläche und einen maximalen Glanz verleiht.
Neben diesem ultradünnen Film kommt es auch auf ein präzises Auftragen und auf die Eigenschaften der Grundierung an, deren Qualität und Ebenheit ebenfalls weiter optimiert wurde. Lacktechniker und das Produktionsteam haben in enger Zusammenarbeit kontinuierliche Detailverbesserungen umgesetzt, bis der gewünschte reine und spiegelartige Silberton erreicht wurde.
Das Auge isst mit
Das Auge isst bekanntlich mit – deshalb kommt es in der Sterneküche nicht nur auf die Handwerkskunst und erlesene Zutaten an, sondern auch darauf, diese auf eine möglichst ansprechende Weise zu präsentieren. Dabei können durchaus unterschiedliche Ansätze verfolgt werden. Der Münchner Sternekoch und Lexus Markenbotschafter Tohru Nakamura hat sie auf seinem Werdegang alle selbst kennengelernt und ausprobiert: Bevor er selbst Küchenchef wurde – inzwischen in seinem mit drei Michelin-Sternen ausgezeichneten Restaurant „Tohru in der Schreiberei“ in der Münchner Innenstadt –, durchlief er Stationen bei verschiedenen Größen seines Metiers.
Manche Spitzenköche verfolgen einen streng auf das Wesentliche reduzierten, produktorientierten Ansatz und rücken das Produkt selbst in den Vordergrund; andere arrangieren das Geschehen auf dem Teller vielschichtiger und komplexer – bisweilen bis zu einem Punkt, an dem nicht mehr auf den ersten Blick erkennbar ist, welches Produkt sich dahinter verbirgt.
Die Reduzierung auf das Wesentliche ist ein Kernmerkmal japanischer Ästhetik – dazu muss man nur einen Blick in den Innenraum eines Lexus Modells werfen. Und auch in der Küche von Nakamura spielt dieser Ansatz eine immer wichtigere Rolle. Wie er seine Gerichte gestaltet, hat sich über die Jahre entwickelt, sie sind heute produktorientierter, reduzierter und schnörkelloser. „Das hat auch mit meiner japanischen Herangehensweise zu tun, mit dem Fokus auf die Schönheit und die Ästhetik der Natur, die sich in dieser Konzentration auf das Produkt widerspiegelt. Wir wollen eine klare Struktur und Aussage auf dem Teller haben – geschmacklich, sensorisch und natürlich auch optisch.“
Anrichten ist Teamwork
Nakamura ist der Takumi in seiner Küche – der erfahrene Meister, der das Handwerk beherrscht und über die Qualität wacht. Das heißt aber nicht zwangsläufig, dass er die Rolle des Chefdesigners übernimmt. Die Optik neuer Gerichte zu entwickeln, ist bei „Tohru in der Schreiberei“ nämlich Teamwork. Bevor ein neues Gericht auf die Speisekarte kommt, geht es ans Probekochen und auch ans Probeanrichten. Köchinnen und Köche aus seiner Mannschaft bereiten das neue Gericht nicht nur zu, sondern arrangieren es auch nach eigenen Vorstellungen auf dem Teller.
Sieben, acht Portionen kommen auf diese Weise zustande: Alle haben die gleichen Voraussetzungen, aber das Ergebnis kann ganz unterschiedlich ausfallen. „Es ist ein bisschen wie mit Lego“, sagt Nakamura. „Jeder hat die gleichen Bausteine, aber der eine baut sich ein Haus und der andere ein Auto.“
Anschließend wird diskutiert, verändert und gegebenenfalls neu arrangiert: Welcher Entwurf sieht am besten aus, wie kommen die einzelnen Komponenten am besten zur Geltung, welcher Teller passt dazu und welcher Wein. „Küche und Service: Beide Mannschaften sind vertreten und haben das gleiche Mitspracherecht. Denn am Ende müssen wir alle gemeinsam entscheiden, was uns als Restaurant am meisten anspricht und was wir unseren Gästen servieren wollen.“
Sustainable Development Goals (SDG) - Ziele für nachhaltige Entwicklung
Mobilität für alle: Die Toyota Motor Corporation entwickelt und produziert innovative, sichere und hochwertige Produkte und Services, um allen Menschen die Freude einer uneingeschränkten Mobilität zu bieten. Wir erreichen unsere Ziele nur dann, wenn wir unsere Kunden, Partner, Mitarbeiter und die Gesellschaften unterstützen, in denen wir tätig sind. Seit unserer Gründung im Jahr 1937 arbeiten wir an einer sichereren, nachhaltigeren und inklusiveren Gesellschaft. Auch heute – während wir uns zu einem Mobilitätsunternehmen wandeln, das Technologien für Vernetzung, Automatisierung, Sharing und Elektrifizierung entwickelt – bleiben wir unseren Leitprinzipien und den Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen verpflichtet. Damit wollen wir zu einer besseren Welt beitragen, in der sich jeder frei bewegen kann.
SDG-Initiativen: https://global.toyota/en/sustainability/sdgs