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Neues Automatikgetriebe im Lexus LS 460

Weltpremiere mit acht Gängen

Lexus

Impressionen


Der neue Lexus LS 460 wartet mit einer ganzen Reihe von technischen Innovationen auf und setzt zudem Maßstäbe bei Sicherheit und Komfort. Das Streben nach Vollendung als Anspruch der Marke wird besonders in einer Weltpremiere im Bereich der Kraftübertragung deutlich.

Erstmals im Automobilbau wurde ein Serienfahrzeug mit einem Achtstufen-Automatikgetriebe ausgerüstet. Und dies nicht als aufpreispflichtige Option sondern serienmäßig. Das neue Getriebe weist eine Reihe technischer Innovationen auf, die in Verbindung mit dem jüngsten Achtzylinder für eine hervorragende Fahrdynamik, günstige Verbrauchswerte und einen bislang unerreichten Schaltkomfort sorgen.

Dank der zusätzlichen Getriebestufen realisiert Lexus eine größere Spreizung der Gesamtübersetzung und eine engere Abstufung zwischen den einzelnen Stufen. Da die Drehzahlsprünge kleiner ausfallen, steht für jede Fahrsituation die optimale Übersetzung zur Verfügung. Das Ergebnis ist eine verbesserte Beschleunigung in den unteren Gängen sowie ein hohes Benzinsparpotenzial in den oberen Fahrstufen. Selbst bei Tempo 200 im achten Gang rotiert die Kurbelwelle des V8 nur 3.000 mal in der Minute, was nicht nur dem Verbrauch, sondern auch dem Geräuschniveau zugute kommt.

Das einteilig gegossene Getriebegehäuse aus Aluminium weist ein optimiertes Schwingungsverhalten auf und ist im Vergleich zum LS 430 um zehn Prozent leichter und um 30 Prozent steifer. Da Anzahl und Größe der Getriebekomponenten den Abmessungen des bisherigen Sechsstufen- Automaten entsprechen, benötigt das Getriebe nicht mehr Bauraum als beim Vorgänger. Obwohl das Achtstufen-Aggregat ein bis zu 22 Prozent höheres Drehmoment übertragen kann, bringt es mit 95 Kilogramm lediglich zehn Prozent mehr Gewicht auf die Waage als das alte Getriebe im LS 430.

Lexus typisch ist die neue Automatik kaum zu hören. Die Schaltqualität ist zudem gekennzeichnet durch besonders schnelle und weiche Wechsel der Fahrstufen. Die Grundlage dafür bieten optimierte hydraulische Komponenten und besonders reibungsarm ausgelegte mechanische Bauteile. Um 50 Prozent reduzierte Fertigungstoleranzen und die anschließende Feinbearbeitung der Getriebezahnräder garantieren maximale Präzision, höchste Laufruhe und eine nochmalige Reduzierung von Reibungsverlusten und Kraftstoffverbrauch.

Gangwechsel erfolgen in nur 350 Millisekunden und damit 41 Prozent schneller als beim Vorgängermodell. Die neue elektronische Antriebssteuerung agiert eng vernetzt mit dem integrierten Fahrdynamik-Management VDIM und den übrigen Assistenzsystemen. Die elektronische Antriebssteuerung erlaubt die Wahl zwischen Normal-, Power- und Winter- Modus. Das System ist in der Lage, individuelle Fahrweisen sowie Fahrsituationen zu erkennen und die Schaltpunkte entsprechend diesem Muster anzupassen. Bei Bedarf setzt die Elektronik die Bremswirkung des Motors ein oder verhindert - etwa in Kurven - ein Hochschalten in den nächsten Gang.

Schließlich räumt die neue Achtstufen- Automatik dem Fahrer auf Wunsch auch eine aktivere Rolle ein. In der Stellung „S“ des Wählhebels lassen sich die Fahrstufen durch Antippen des Hebels nach vorn oder hinten manuell wechseln.