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Lexus als Vorreiter unter den Premiumanbietern

Warum Hybrid?

Lexus

Impressionen


Als einziger Premium-Hersteller bietet Lexus in allen maßgeblichen Marktsegmenten Fahrzeuge mit Hybridantrieb an. Damit ist die Edel-Marke Vorreiter in der Entwicklung der innovativen Antriebstechnik. Schon früh wurden im Mutterkonzern Toyota die Weichen in Richtung Hybrid gestellt. Mit gutem Grund, wie die anhaltende Diskussion über die CO2- Emissionen des Verkehrs zeigt. Konsequent hat sich die technische Entwicklung des Unternehmens der Reduktion des CO2-Ausstoßes als eines der Kernziele angenommen.

Die übrigen Luftschadstoffe, die der Autoverkehr emittiert, scheinen auf Dauer beherrschbar, weil die europäischen, japanischen und amerikanischen Abgasvorschriften sukzessive auch in den Ballungsräumen Asiens und Südamerikas angewendet werden. Die CO2-Emssionen hängen jedoch am steigenden Verkehrsaufkommen und am wachsenden Wohlstand. Der heutige weltweite Fahrzeugbestand von rund 800 Millionen Einheiten steigt verschiedenen Prognosen zufolge in den nächsten fünfzehn Jahren auf rund 1,2 Milliarden an. Gleichzeitig nähert sich die Erdölförderung ihrem Zenit. Eine nachhaltige Mobilität ist unter diesem Gesichtspunkt nur durch eine massive Verbrauchssenkung zu gewährleisten.

Betrachtet man die Weltkarte der Besiedelung, so wohnen die meisten Menschen an den Küsten der Kontinente. In den USA und Europa leben über 70 Prozent der Bevölkerung in Ballungsräumen. Ähnlich sieht es auch in weiten Teilen Asiens oder in Australien aus. Aktuellen Erhebungen zufolge lebt jeder zweite Mensch in der Stadt. Der Mobilitätsbedarf ist entsprechend urban. Rund 60 Prozent der Amerikaner fahren täglich höchstens 25 Kilometer, 82 Prozent bleiben unter 80 Kilometern Tagesstrecke.

Auch in Deutschland spielt sich rund die Hälfte des gesamten Verkehrsaufkommens im städtischen Bereich ab. Gerade dort ist der Wirkungsgrad konventioneller Verbrennungsmotoren besonders schlecht. Im Leerlauf wird Kraftstoff wirkungslos verbrannt. Häufiges Beschleunigen benötigt besonders viel Energie, die dann beim anschließenden Bremsmanöver in nutzlose Wärme umgewandelt wird. Innerhalb der EU wird, entsprechend dem urban geprägten und staugefährdeten Verkehrsaufkommen, jeder siebte Liter Treibstoff im Leerlauf verbraucht. Er kommt also seinem eigentlichen Zweck, nämlich der individuellen oder öffentlichen Mobilität zu dienen, nicht zu Gute.

Eine Technologie, die Mobilität möglichst umweltverträglich und nachhaltig sichern soll, muss sich daher an den Herausforderungen urbaner Verkehrsbedingungen orientieren, ohne dabei den Kundenwunsch nach Leistung und Komfort zu vernachlässigen. Hier kommt die Hybrid-Technik zum Zug. Sie kann ihre Vorteile gegenüber anderen Konzepten vornehmlich im städtischen Verkehr ausspielen, weil dort der Anteil an zurückgewonnener Bremsenergie am höchsten und gleichzeitig die Möglichkeit, rein elektrisch zu fahren, am ehesten gegeben ist. Aber auch auf den Hochgeschwindigkeitsautobahnen in Deutschland erweist sich die Hybridtechnologie als hilfreich bei der Reduzierung von CO2- Emissionen. Schließlich wird auch dort Energie fast ständig zurückgewonnen, weil im dichten Verkehr und auf Strecken mit hoher Lkw- Frequenz ähnlich wie im Stadtverkehr häufig gebremst wird.

Angesichts der Bevölkerungsverteilung überwiegt dieser Vorteil den latenten Nachteil durch eine aufwendigere Produktion und zusätzliche Teile. Einzig im gleichmäßigen Überlandverkehr kann der Mehraufwand der Hybridsysteme wenig zur Energierückgewinnung beitragen: ein, angesichts der Verkehrsleistung, zu vernachlässigender Posten im CO2-Vergleich mit herkömmlichen Motoren. Die Herausforderung in der Entwicklung liegt in der Effizienz der Produktion und der Minimierung des Materialeinsatzes. Je kleiner und Ressourcen schonender die Komponenten produziert werden können, desto wettbewerbsfähiger ist das Hybridsystem gegenüber herkömmlichen Lösungen. Die heute verfolgten Antriebstechniken mit Ausnahme reiner Batteriespeicher-Elektrofahrzeuge lassen eine Hybridisierung zu. Hybridsysteme sind sowohl mit Ottooder Dieselmotoren wie auch mit Brennstoffzellen möglich.