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Vom Toyota Publica über Starlet zum GR Yaris: Clevere Cityflitzer und wahre Pulsbeschleuniger

Kreative Kleinwagen und Kraftzwerge aus fünf Jahrzehnten

Classic

Das Wichtigste in Kürze

  • Kleine Stars für Millionen: Vom legendären Publica über den Starlet zum Toyota Yaris
  • Zuverlässig zukunftsweisend: Visionäre Hybrid-Pioniere und Qualitätschampions
  • Das Leben kann so bunt sein: Kleine Fahrspaß-Giganten und freche Concept Cars

Impressionen

Köln. Schöner Shoppen und charmanter Sparen, aber auch mit Sportsgeist für schnelle Rundenzeiten und innerer Größe für lange Touren: Mit diesem kreativen Konzept avancieren seit 1961 alle Toyota Kleinwagen zu Erfolgstypen in Millionenauflage, vom Publica, der 1974 als Toyota 1000 in Deutschland startete, über den 1978 eingeführten Starlet bis zum vielseitigen Toyota Yaris (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 5,2-3,7 l/100 km, CO2-Emissionen kombiniert: 118-84 g/km), der den Hybridantrieb in die kleine Klasse einführte und als WRC-Version Toyota Gazoo Racing den Titelgewinn in der Rallye-Weltmeisterschaft sicherte. In der Toyota Collection, der einzigartigen Fahrzeugsammlung auf dem Gelände von Toyota Deutschland, sind die großen Mini-Stars vereint, darunter sogar originelle Concept Cars wie Aygo Crazy und iQ Disco oder das spektakuläre JDM-Coupè Toyota Sera.   

Er war der erste japanische Kleinwagen, der als Volksauto Geschichte schrieb: Der 1961 eingeführte Toyota Publica bot mehr Platz als die winzigen Kei-Cars und gilt als Trendsetter für kleine familientaugliche Limousinen und praktische Kombis. Aber auch der legendäre Sportwagen Toyota Sports 800 nutzte die Leichtbau-Architektur des Publica. In Deutschland debütierte der preiswerte Publica 1974 als Toyota 1000 und das mit Komfortausstattung inklusive „5-Tasten-Radio“, während sonst Audiosysteme sogar in der Luxusklasse in der Optionenliste standen. Als neue urbane Stil-Ikone mit Fastback und großer Heckklappe sorgte der Toyota Starlet ab 1978 für Aufsehen, unvergessen ist er auch durch seine Rolle als Publikumsfavorit bei Rallyes und Rundstreckenrennen. Einen großen Namen machte sich der Starlet zudem als Mängelzwerg, so bekam er fast von Beginn an Bestnoten in Pannenstatistiken und festigte damit den Ruf von Toyota als Zuverlässigkeitschampion.

Nach drei Generationen Starlet wagte Toyota 1998 mit dem Yaris etwas ganz Neues. Als erster Toyota wurde der Kleinwagen im europäischen Toyota Entwicklungszentrum ED2 designt, zum echten Europäer machte den Yaris aber auch die Produktion im neu errichteten Toyota Werk in Valenciennes/Frankreich. Sein innovatives Konzept „Kurz und Hoch“ erlaubte eine erhöhte Sitzposition mit perfekter Panoramarundumsicht und dazu ein Raumangebot, wie es nur größere Klassen oder später kleine SUV boten. Gleichwohl blieb der Fahrzeugschwerpunkt des Yaris ähnlich niedrig wie bei agilen Sportcoupés. Kultstatus erwarb sich der Yaris deshalb nicht nur als 2001 eingeführtes Kraftpaket Yaris TS, sondern auch bei spannenden Markenpokalrennen. Aber auch mit bahnbrechenden Technologien für bessere Effizienz sorgte der Yaris für eine Sensation. Im Frühjahr 2012 feierte der Yaris Hybrid Premiere – als weltweit erster Kleinwagen mit Hybridantrieb für elektrische Mobilität ohne lange Ladezeiten. Gleichzeitig gelingt es dem Yaris bis heute, die Herzen aller Sportwagen- und Rallyefans schneller schlagen zu lassen. Als von Toyota Gazoo Racing entwickeltes Fahrzeug bringt der neue Toyota GR Yaris (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 8,3 l/100 km, CO2-Emissionen kombiniert: 184 g/km) Motorsporterfahrungen auf die Straße. Aus 1,6 Litern entwickelt der Dreizylinder starke 192 kW/261 PS und mit permanentem Allradantrieb ist der GR Yaris das erste derartige Homologationsmodell von Toyota für die Rallye-Weltmeisterschaft seit dem Produktionsende des Celica GT-Four im Jahr 1999. Vorgänger des aktuellen Rallye-Ablegers war der Yaris GRMN, der seine 156 kW/212 PS des per Kompressor aufgeladenen Vier-Zylinder-Benziner via Torsen-Sperrdifferential an die Vorderachse schickte.

Über die Generationen wurde der Yaris erwachsener und so ergänzte Toyota sein Kleinwagenprogramm im Jahr 2005 um den noch kompakteren Aygo (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 4,2-4,1 l/100 km, CO2-Emissionen kombiniert: 95-93 g/km), der als effizientes Lifestyle-Auto mit niedrigen Verbrauchs- und Emissionswerten rasch vordere Plätze in Umweltlisten von Öko-Verbänden belegte. Dieser Charmebolzen kann aber auch Emotionen freisetzen, wie das in der Toyota Collection ausgestellte Concept Car Aygo Crazy zeigt. Für einen Werbefilm wurde der Kleine zum Lowrider umgebaut, der auf Knopfdruck sein rechtes „Hinterbein“ anhebt und unverschämte andere Verkehrsteilnehmer „anpinkelt“.

Gleich nebenan steht in der Toyota Collection die rollende Discokugel Toyota iQ, mit viel Glitter und einer Soundanlage, die keinen unberührt lässt. Dieses Concept basiert auf dem 2009 eingeführten ultrakurzen Stadtwagen Toyota iQ, der bei nur 2,99 Meter Außenlänge 3+1 Passagieren Platz bot und so bewies: Die größten Künstler genialer Raumkonzepte kommen traditionell aus Japan, dem Inselreich dicht besiedelter Megacities. Davon kündet in der Toyota Collection auch das kleine Sportcoupé Sera von 1990. Dieser speziell für japanische Kunden entwickelte Gran Turismo überrascht mit gutem Raumgefühl im Cockpit dank einer Glaskuppel-ähnlichen Kabine sowie spektakulär öffnender Schmetterlingstüren.

Die Toyota Collection vereint die spannendsten Kleinwagen der Marke aus fünf Jahrzehnten, vom frühen Toyota 1000 bis zum raren JDM-Typ Sera. Insgesamt präsentiert Deutschlands größte Toyota Sammlung rund 70 Modelle aus der Unternehmenshistorie. Aktuelle Nachrichten über die Toyota Collection und Informationen zu Events und Exponaten gibt es per kostenlosem Newsletter, eine Anmeldung ist unter www.toyota-collection.de möglich.