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Toyota und Händlerverband vor Verhandlungen zu neuem Vertrag

Vize-Präsident Markus Schrick: "Marge soll gerechter werden"

Unternehmen
Köln. "Wir wollen die Marge einfacher und gerechter machen", zu dieser Erkenntnis gelangte Toyota Deutschland gemeinsam mit dem Verband der Toyota-Händler (THV) nach einer ausführlichen Analyse der Vor- und Nachteile des bestehenden Margensystems. Für eine Veränderung des Systems ist die Kündigung der bestehenden Händlerverträge notwendig. Dies geschieht zum 31. Dezember 2005 mit Wirkung zum 1.1.2008. Nach Ansicht des Unternehmens wird das im Vertrag verankerte aktuelle Margensystem nicht mehr allen Händlern gerecht, was sich nachteilig auf die Toyota-Wachstumspläne in Deutschland auswirken könne. "Unser Ziel ist es", betont deshalb Toyota Deutschland Vize-Präsident Markus Schrick, "die Motivation aller unserer Händler, weiter mit uns zu wachsen, auf einem hohen Niveau zu halten." Darüber hinaus gehe es darum, das Margensystem schlanker und wettbewerbsfähiger zu machen. Hierfür will man sich Zeit lassen und die Inhalte weiterhin intensiv mit dem Verband der Toyota-Händler (THV) diskutieren.

THV-Präsident Burkard Weller zu den bevorstehenden Neuverhandlungen: "Bei jeder Veränderung gibt es Gewinner und Verlierer. Unser Verhandlungs-Ziel muss es sein, all jene auf die Gewinner-Seite zu holen, die die Toyota-Wachstumspläne mittragen." Die Umsetzung dieser Wachstumspläne steht bei Toyota Deutschland im Zentrum aller Aktivitäten. Sie bedarf "gewaltiger Anstrengungen durch die Toyota-Händler", weiß Markus Schrick. "Diese sind allerdings nur möglich, wenn alle unsere Händler auch im Neuwagengeschäft Geld verdienen". "Deshalb", so Schrick weiter, "ist es unser Ziel, für möglichst viele Händler eine solide Ausgangsbasis für den Wettbewerb am Markt zu schaffen."