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Toyota testet neues Verkehrssystem "Ha:mo"

Harmonisches Miteinander von öffentlichen und individuellen Verkehrsmitteln

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  • Optimale Verbindung von Zügen, Bussen, Taxis und Autos
  • Car-Sharing-Angebote mit Elektrofahrzeugen
  • Komfortable Mobilität mit geringen Emissionen
Köln. Toyota hat in Japan mit den Tests eines neuen Verkehrssystems namens "Ha:mo" begonnen. An dem Projekt sind auch die Stadtverwaltung von Toyota City sowie Verkehrsunternehmen und weitere Partner beteiligt. Das System entwickelt auf Grundlage aktueller Verkehrsinformationen und der Verfügbarkeit öffentlicher Verkehrsmittel optimale Transportlösungen für seine Nutzer. Innerhalb von Toyota City werden vier Car-Sharing-Stationen eingerichtet, an denen Nutzer ultrakompakte, einsitzige Elektrofahrzeuge der Toyota Auto Body Co., Ltd. leihen können.

"Ha:mo" steht für "Harmonische Mobilität" und bezeichnet von Toyota entwickelte Systeme, die nutzer- und städtefreundliche Mobilitätslösungen durch die Kombination von öffentlichem Personenverkehr und Individualverkehr anbieten. Das System, das jetzt getestet wird, besteht aus zwei Komponenten: dem "Ha:mo Navi", das Einzelnutzer, Verkehrsbetriebe und Gemeinden verbindet und eine Suche nach umweltverträglichen Transportlösungen ermöglicht, sowie dem "Ha:mo Ride", einem Car-Sharing-Angebot mit Kleinst-Elektrofahrzeugen für den Kurzstreckeneinsatz in urbanen Räumen.

1. Ha:mo Navi
Ha:mo Navi fördert die Nutzung optimaler Transportangebote unter Berücksichtigung des aktuellen Angebots von öffentlichen und individuellen Verkehrsmitteln. Die Routenführung verbindet verschiedene Verkehrsmittel wie Züge, Busse, Autos und Taxis und berücksichtigt dabei auch die aktuelle Verkehrslage. Informationen über Standorte und aktuelle Verfügbarkeit von Park-and-Ride-Parkplätzen sind ebenfalls enthalten. Zu einem späteren Zeitpunkt werden auch die Informationen des "Ha:mo Ride" Systems zu Standorten und Verfügbarkeit der Car-Sharing-Elektroautos bereitgestellt.

2. Ha:mo Ride
Mit Ha:mo Ride möchte Toyota den Nutzern komfortable Mobilitätslösungen anbieten, von denen dank geringer Emissionen zugleich die Gesellschaft profitiert. Ziel ist die optimale Verbindung individueller und öffentlicher Verkehrsmittel, wobei die per Car Sharing bereitgestellten Elektroautos für Fahrten von Bahnhöfen bis zum Reiseziel genutzt werden können.

In der Startphase des Testprojekts stehen die Fahrzeuge rund 100 Studenten und Beschäftigten der Universität Chukyo zur Verfügung, die die Fahrzeuge per Smartphone reservieren können. Der Zugang zu den Fahrzeugen erfolgt mit einer persönlichen Zugangskarte. Um eine breite und regelmäßige Nutzung zu fördern, werden im ersten Jahr keine Gebühren für den Service erhoben. Die Zahl der Car-Sharing-Stationen soll im Laufe der Zeit von vier auf zehn erhöht werden, die Zahl der bereitgestellten Fahrzeuge von zunächst zehn auf 100 und die Zahl der Teilnehmer auf bis zu 1.000. Erwogen wird auch, Elektro-Motorräder und -Fahrräder des an dem Projekt beteiligten Unternehmens Yamaha mit in den Fuhrpark aufzunehmen.

Die Ha:mo Tests werden im Rahmen des "Toyota City Low-Carbon Verification Project" durchgeführt und vom japanischen Wirtschaftsministerium unterstützt.
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