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Toyota startet Initiative zur "umweltverträglichen Mobilität"

Nachhaltige Produktion in europäischen Musterfabriken

Toyota-Präsident Katsuaki Watanabe und Mitarbeiter bei der größten Baumpflanzaktion Japans
Tokio/Valenciennes. Toyota nimmt seine Umweltverantwortung ernst und strebt aktiv die "umweltverträgliche Mobilität" an: Toyota-Präsident Katsuaki Watanabe wird am Mittwoch auf einem Umwelt-Forum in Tokio einen umfassenden Plan verkünden, wie Toyota in den kommenden Jahren die grundlegenden Fragen von Umwelt und Individualverkehr so gut wie möglich lösen will. Als Teil seiner weltweiten Initiativen startete Toyota in Europa bereits am Dienstag erste Projekte für eine "nachhaltige Automobilproduktion". In den Toyota-Werken Valenciennes in Frankreich sowie Burnaston und Deeside in Mittelengland wurden Pilotentwicklungen zum aktiven Umweltschutz initiiert. Bis zum Jahr 2010 sollen so Wasserverbrauch, Müllaufkommen, der Ausstoß organischer Verbindungen und der Energieverbrauch erneut deutlich reduziert werden.

Die Aktivitäten zur nachhaltigen Automobilproduktion sind für Toyota-Präsident Watanabe einer von drei Wegen, auf denen Toyota an der umweltverträglichen Mobilität mitarbeiten will. Die beiden anderen Wege sieht er in gezielten Bemühungen bei Forschung und Fahrzeugentwicklung sowie in der aktiven Unterstützung von Initiativen der Gesellschaft.

Die Rede Wananabes kann ab 12.00 Uhr MESZ im Internet auf www.toyota.co.jp/en/vision/message/conference/080611.html verfolgt werden.

Durch die nachhaltige Automobilproduktion in Europa will Toyota allein bis zum Jahr 2010 in allen europäischen Werken rund ein Viertel des Wasserverbrauchs einsparen (Vergleich: 2005), den Abfall um 13 Prozent reduzieren, den Ausstoß von flüchtigen organischen Verbindungen um über ein Drittel vermindern und den Energieverbrauch um zehn Prozent senken. "Autos, die Umweltverantwortung widerspiegeln, müssen in verantwortungsvoll arbeitenden Fabriken gebaut werden", erklärte der Vizepräsident Toyota-Europa, Didier Leroy, beim Kick-off der Europa-Initiativen in Valenciennes. Zusammen mit den britischen Werken sollen hier, um die Umwelt zu entlasten, effizientere Verfahren erprobt und technische Verbesserungen in allen Stadien der Fahrzeugproduktion eingeführt werden. Ziel der Aktivitäten ist es, Toyota-Fabriken zu Vorbild-Unternehmen für die nachhaltige Produktion von Fahrzeugen und Motoren zu machen.

Schon jetzt haben sich die Anstrengungen der Toyota-Werke in Europa für die Umwelt ausgezahlt. Seit 2001 wurde der Energieverbrauch je produziertem Fahrzeug um 44 Prozent gesenkt und liegt heute niedriger als bei allen anderen großen Automobilproduzenten. Auch lagern europäische Toyota-Werke keine Abfälle mehr auf Mülldeponien ab, sondern verwerten sie intern. Das Ziel der "nachhaltigen Automobilfabrik", die verstärkt auch natürliche Ressourcen nutzt, hat Toyota vor einem Jahr für sein japanisches Werk Tsutsumi verkündet. Neben innovativen Techniken, der Nutzung regenerativer Energien und der Unterstützung lokaler Aktivitäten zur Erhaltung der Natur sollen vor allem ständige Verbesserungen - nach dem Toyota-Prinzip "Kaizen" - die möglichst umweltverträgliche Mobilität erreichen. Eine unabhängige, von deutschen und britischen Wissenschaftlern veröffentliche Vergleichsstudie hat erst vor kurzem Toyota bestätigt, bei der nachhaltigen Nutzung von natürlichen Ressourcen weltweit führend unter den Automobilherstellern zu sein.

Neben der umweltverträglichen Produktion von Automobilen und der Umweltschonung beim Betrieb von Fahrzeugen fördert Toyota weltweit zudem viele Initiativen zum Schutz der Umwelt. Beispielsweise unterstützt Toyota Aufforstungsprojekte, um damit einen Beitrag gegen den Klimawandel zu leisten. In Deutschland gehören dazu Projekte zur Erhaltung natürlicher Lebensräume, etwa in den Elbauen, sowie auch Aufforstungsprojekte wie die Schülerinitiative "Plant for the Planet", die in diesem Jahr mit Unterstützung von Toyota-Händlern 90.000 Bäume in allen Bundesländern pflanzen wird. Im Finanzjahr 2007 investierte Toyota weltweit rund 1,5 Milliarden Dollar in Projekte zur Nachhaltigkeit von Mobilität und Gesellschaft.
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