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Toyota Motor Corporation gibt Halbjahresergebnis bekannt

Verkaufsprognose für das Geschäftsjahr revidiert

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Tokio. Die Toyota Motor Corporation (TMC) hat heute in Tokio das Ergebnis für die ersten sechs Monate (1.4. - 30.9. 2008) des laufenden Geschäftsjahres vorgelegt. Auf konsolidierter Basis ist der Umsatz um 6,3 Prozent auf 12,19 Billionen Yen* (74,78 Mrd. Euro) gesunken. Das Betriebsergebnis fiel um 54,2 Prozent auf 582,0 Milliarden Yen (3,57 Mrd. Euro), während der Nettogewinn um 47,6 Prozent auf 493,4 Milliarden Yen (3,03 Mrd. Euro) zurückging. Einer der wichtigsten Gründe für den Rückgang des Betriebsergebnisses um 690,1 Milliarden Yen (4,23 Mrd. Euro) ist die Aufwertung des Japanischen Yen zum US Dollar. Hinzu kommt der "Verkaufsrückgang von Fahrzeugen aufgrund der schwierigen Marktkonditionen in den USA und Europa", sagte der für Finanzen verantwortliche TMC-Vorstand und Executive Vice President Mitsuo Kinoshita. Die weltweiten Fahrzeugverkäufe lagen im ersten Halbjahr konsolidiert bei 4,25 Millionen Einheiten, das sind 51 000 weniger als im Vorjahreszeitraum.

Ein rückläufiges Betriebsergebnis verzeichnete TMC in Japan, Nordamerika und Europa. Im Heimatmarkt ist dies vor allem auf den starken Yen zurückzuführen. Die erfolgreiche Einführung neuer Modelle beschert Toyota in Japan hingegen einen neuen Rekord beim Marktanteil, der nunmehr - inklusive Minifahrzeuge - bei 42,5 Prozent liegt. Auch in den USA hat Toyota mit 17 Prozent einen neuen Marktanteilrekord erzielt. Der Gewinnrückgang dort ist auf den deutlichen Marktabschwung und das veränderte Kaufverhalten hin zu umsatzschwächeren Klein- und Mittelklassefahrzeugen zurückzuführen. Entsprechend plant Toyota die Einführung neuer marktgestaltender Modelle, um die Nachfrage wieder zu stimulieren. In Europa sieht sich TMC zwei Trends gegenüber. Während Westeuropa unter erschwerten Marktbedingungen leidet, zeigt sich Osteuropa dank einer starken Nachfrage nach LandCruiser- und Corolla-Modellen weiter stabil, wenngleich sich das Wachstum verlangsamte. Neue Fahrzeuge, die vor allem einen Beitrag zum CO2-Flottenverbrauch leisten werden, stehen kurz vor ihrer Einführung. Daraus erhofft sich Toyota neben höheren Verkaufszahlen auch einen größeren Gewinn für diese Region.
Zuwächse im Verkauf und Gewinn verzeichnete Toyota weiterhin in den anderen Weltregionen, allen voran in Asien.

Für den Fahrzeugverkauf rechnet das Unternehmen für das laufende Geschäftsjahr (Stichtag: 31.3.2009) mit 8,24 Millionen Einheiten. Das wäre ein Rückgang von 673 000 im Vergleich zum Vorjahr. Auch die Umsatz- und Gewinnprognosen wurden nach unten angepasst. Der konsolidierte Umsatz wird auf 23 Billionen Yen (rund 157 Mrd. €) prognostiziert, das Betriebsergebnis auf 600 Milliarden Yen (rund 4,1 Mrd €) und der Reingewinn auf 500 Milliarden Yen (rund 3,7 Mrd. €).

"Die Finanzkrise wirk sich negativ auf die weltweite Realwirtschaft und die Autoindustrie aus, vor allem in den entwickelten Märkten" so Kinoshita. "In dieser beispiellosen Situation haben wir bereits entsprechende Maßnahmen ergriffen. Ein neugegründetes Komitee unter dem Vorsitz von Präsident Katsuaki Watanabe soll den Gewinn für die Fiskaljahre 2009 und 2010 sichern, die Kosten weiter reduzieren und den Umsatz maximieren. Gleichzeitig überprüfen wir unsere Produktionskapazitäten unter dem Aspekt der Einführungs- und Volumenpläne für neue Modelle. Wir halten an unserer mittel- bis langfristigen Wachstumsplanung fest und reagieren mit den erforderlichen Maßnahmen auf die Veränderungen des Marktes."

Die Darstellung der konsolidierten Ergebnisse erfolgt nach U.S. GAAP. Weitere Informationen zum Halbjahresjahresabschluss von TMC sind zu finden unter:
http://www.toyota.co.jp/en/ir/financial_results/2009/index.html
*Der zugrunde liegende Wechselkurs: 1 € = 163 Yen.

Englische Fassung unter http://www.toyota.co.jp/en/news/08/1106_1.html
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