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Toyota Mirai im Dienste des EU-Parlaments

Wasserstoff-Limousine im zweiwöchigen Testbetrieb unterwegs

Unternehmen

Das Wichtigste in Kürze

  • Flotte des Europäischen Parlaments um Toyota Mirai ergänzt
  • Brennstoffzellen-Elektrofahrzeuge im Testgebiet um Brüssel im Einsatz
  • Ziel ist weitere Förderung der Technologie auf europäischen Märkten
Toyota Mirai im Dienste des EU-Parlaments
Toyota Mirai im Dienste des EU-Parlaments

Köln. Die Fahrzeugflotte des Europäischen Parlaments ist um einen Toyota Mirai (Kraftstoffverbrauch Wasserstoff kombiniert 0,76 kg/100 km; Stromverbrauch kombiniert 0 kWh/100 km; CO2-Emissionen kombiniert 0 g/km) erweitert worden. Die Brennstoffzellen-Limousine wird aktuell in einem zweiwöchigen Testbetrieb von den Parlamentariern im Großraum Brüssel sowie für Fahrten zwischen Brüssel und Straßburg genutzt. Mit dem Test des Toyota Mirai will das EU-Parlament seinen Fokus auf emissionsfreie Fahrzeuge und der entsprechenden Infrastruktur untermauern.

Das allgemeine Interesse an der Wasserstofftechnologie steigt deutlich. Diese Technologie hat das Potenzial, erheblich zur CO2-Reduzierung im Verkehrssektor und in anderen Bereichen beizutragen, in denen die reine Elektrifizierung an Grenzen stößt. Brennstoffzellen-Elektrofahrzeuge wie der Toyota Mirai emittieren nichts außer Wasser und eignen sich für eine intensive Nutzung und Langstreckenfahrten.

Das Testfahrzeug wird an der Wasserstoffstation von Air Liquid betankt, die auf dem Gelände des Technischen Zentrums von Toyota in Zaventem bei Brüssel errichtet wurde. Für die Touren nach Straßburg wird das Wasserstoff-Tankstellennetz von H2 MOBILITY Deutschland genutzt.

„Wir sind stolz darauf, dass der Toyota Mirai in die Flotte des Europäischen Parlaments aufgenommen wurde“, sagte Didier Stevens, Toyota Motor Europe Senior Manager European and Governmental Affairs, bei der Übergabe des Mirai. „Es ist von großer Bedeutung, dass diese Technologie für möglichst viele Menschen erlebbar wird.“