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Toyota hilft Menschen auf fest liegenden Schiffen auf dem Rhein

Helfer übergeben 200 "Care-Pakete" als gastfreundliche Geste

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Toyota hilft Menschen auf fest liegenden Schiffen auf dem Rhein
Toyota hilft Menschen auf fest liegenden Schiffen auf dem Rhein
Köln. 34 gesunkene Container auf dem Rhein haben seit vergangenem Sonntag mehrere hundert Schiffe - mittlerweile über 600 Schiffe - zum Stillstand gebracht. Stündlich werden es mehr Lastenkähne und andere, die ihre Route immer noch nicht fortsetzen können. Toyota Deutschland hat sich aus diesem Anlass gestern spontan zu einer Hilfsaktion unter dem Motto "Wir Kölner helfen - Nichts ist unmöglich, Mobilität auf dem Wasserweg wie auf der Straße" entschlossen: Mit zwei 13 Meter langen Motorbooten drangen Toyota Mitarbeiter gestern Mittag bis zum Einbruch der Dunkelheit über zwei Routen zu mehr als 40 fest liegenden Schiffen vor. Ein Schiff, die "M´ Kölsche Boor" mit Skipper Theo Jankowski, Schiffseigner Frank Koch und vier Helfern an Bord, startete von der Bootsanlegestelle Sürther Leinpfad, fuhr Richtung Norden bis zur abgesperrten Zone vor und besuchte 22 Schiffe. Ein weiteres Boot bahnte sich seinen Weg von Düsseldorf aus bis Leverkusen, um die fest sitzenden Menschen auf 20 Booten auf dieser Seite zu erreichen. 200 "Care-Pakete" befanden sich an Bord, die von Schokoriegeln, Obst, einer Wasserflasche, zwei Zeitschriften, je einem Skat- und einem Backgammonspiel alles beinhalteten, was die Menschen brauchten, um die Wartezeit zu überbrücken. Spontan hatte sich auch die Gaffel-Brauerei zum Mitmachen entschlossen. Als typisch kölscher Gruß steckte in jedem Paket auch eine Flasche Gaffel Kölsch. Die Aktion kam bei den Deutschen und Holländern auf ihren Schiffen sehr gut an: Die Organisatoren auf den Toyota-Booten erhielten ein herzliches Dankeschön für ihre Hilfsbereitschaft.