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Toyota führend bei der Nutzung ökologischer Ressourcen

Deutsch-britische Studie: Produktion schafft nachhaltige Werte

Toyota Logo
Köln. Toyota nutzt bei der Produktion von Autos die kostbaren Umweltressourcen wesentlich effektiver als die anderen Automobilhersteller weltweit. Dies ist das Ergebnis einer umfangreichen deutsch-britischen Studie, die vom Berliner Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung (IZT) und der Queen’s University Belfast durchgeführt und von der deutschen BMW Group finanziell unterstützt wurde. Bei dem Vergleich von 16 der 20 großen Automobilhersteller in Europa, USA und Asien stellten die Wissenschaftler fest, dass Toyota die höchsten Werte erwirtschaftet mit dem geringsten Anfall von Schadstoffen und Müll sowie dem geringsten Verbrauch von Wasser.

Für Toyota ist diese Studie eine Bestätigung seiner intensiven Bemühungen für eine umwelteffiziente Automobilproduktion. Keiji Sudo, Präsident der Toyota Deutschland GmbH: "Unsere Vision ist es, Fahrzeuge ohne Emission zu bauen, und jeder Schritt auf dem langen Weg zum Ziel zählt." Mit alternativen Antrieben wie der Hybridtechnologie, die Toyota bereits vor zehn Jahren zur Serienreife brachte, leistet das Unternehmen einen weiteren Beitrag zur umweltfreundlichen Mobilität.

Die nachhaltige Entwicklung von Umwelt, Mobilität und Gesellschaft gehört zu den Unternehmenszielen Toyotas. Im Geschäftsjahr 2006 investierte die Toyota Motor Corporation weltweit rund 1,5 Milliarden Euro für Umweltaktivitäten. Das sind 18 Prozent des Jahresüberschusses. Dabei unterstützt das Unternehmen weltweit auch zahlreiche Maßnahmen von Partnern zum Schutz der Umwelt.

Für den Vergleich der Automobilhersteller diente den Wissenschaftlern in Berlin und Belfast als Maßstab der so genannte nachhaltige Mehrwert (Sustainable Value). Dies ist eine Maßzahl, die analog zur Messung von wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit die ökologische Leistungsfähigkeit eines Unternehmens bewertet. Sie berücksichtigt, wie viele Schadstoffe die Fabriken ausstoßen, wie Kohlendioxid, Stickoxide, Schwefeloxide und flüchtige Organische Verbindungen, wie viel Abfall entsteht und wie viel Wasser verbraucht wird – und welcher Mehrwert andererseits damit geschaffen wird. Vier der zwanzig Autohersteller konnten nicht berücksichtigt werden, da sie zu den verbrauchten Umweltressourcen keine für die Wissenschaftler verwertbaren Daten lieferten.

Im Vergleich liegt Toyota in den betrachteten Jahren von 1999 bis 2005 beständig an der Spitze und konnte seit 1999 seinen nachhaltigen Mehrwert sogar auf 6,5 Milliarden Euro vervierfachen. Die deutsche BMW Group lag mit zuletzt 2,9 Milliarden Euro auf dem zweiten Platz – ebenfalls weit über dem Durchschnitt der Automobilindustrie – hat seit 1999 ihre Werte jedoch lediglich verdoppelt. Nur wenn die Unternehmensgröße herausgerechnet wird – Toyota hatte 2005 mehr als den dreifachen Umsatz des deutschen Herstellers – rückt BMW auf Rang eins vor Toyota.

Die Bewertung der Automobilproduktion anhand des nachhaltigen Mehrwerts, wie er von den deutschen und britischen Wissenschaftlern für ihren Vergleich herangezogen wurde, geht davon aus, dass Unternehmen, ebenso wie ökonomische Ressourcen, auch ökologische und soziale Ressourcen für ihre Produktion benötigen. Das System versucht, den möglichst effizienten Einsatz dieser „Rohstoffe“ zu messen und die daraus entstehenden Kosten oder den Gewinn im Vergleich zum Branchendurchschnitt zu beziffern.

Die vollständige Studie finden Sie unter:
http://www.sustainablevalue.com
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