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Toyota feiert zehn Jahre Hybrid-Serienproduktion

Kerntechnologie für nachhaltige Mobilität im 21. Jahrhundert

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Toyota feiert zehn Jahre Hybrid-Serienproduktion
Toyota feiert zehn Jahre Hybrid-Serienproduktion
Köln. Toyota hat lange vor der aktuellen Klimadiskussion damit begonnen, sich Gedanken über nachhaltige Mobilität im 21. Jahrhundert zu machen. Die Reduzierung des Treibhausgases CO2 spielt hierbei eine bedeutende Rolle. Seit zehn Jahren produziert Toyota erfolgreich Hybrid-Serienfahrzeuge und hat damit maßgeblich zur Senkung des CO2-Ausstoßes beigetragen.

Verglichen mit herkömmlichen Benzinmotoren der jeweiligen Leistungsklasse haben die weltweit rund 1,1 Millionen verkauften Toyota-Hybridfahrzeuge den Ausstoß des klimaschädlichen Treibhausgases Kohlendioxid um mehr als 3,5 Millionen Tonnen verringert. Der Hybridantrieb ist für Toyota daher die Kerntechnologie für nachhaltige Mobilität im 21. Jahrhundert.

In den kommenden 15 Jahren wird der weltweite Fahrzeugbestand von heute 800 Millionen auf rund 1,2 Milliarden steigen. Mit dieser Entwicklung geht ein gesteigertes Verkehrsaufkommen einher, dass sich vorwiegend in den Ballungsgebieten abspielen wird: Bereits heute lebt der größte Teil der Weltbevölkerung in Städten, ihre Mobilität ist entsprechend urban geprägt. Dieser Trend wird sich in Zukunft weiter verstärken: Leben heute bereits 3,3 Milliarden Menschen in städtischen Gebieten, so wird sich diese Zahl bis zum Jahr 2030 nach Berechnungen des UN-Weltbevölkerungsberichtes auf rund fünf Milliarden erhöhen.

Der Toyota Hybrid Synergy Drive bietet für diese besondere Verkehrssituation ideale Voraussetzungen: Jeder siebte Liter Kraftstoff wird heutzutage im Leerlauf verbrannt. Beim Hybridantrieb wird der Verbrennungsmotor dagegen im Leerlauf abgeschaltet. Einen weiteren Beitrag zur Effizienz dieses Antriebes leistet die Rückgewinnung der Bremsenergie, diese wird zu einem großen Teil statt in Wärme in Strom umgewandelt und in der Batterie gespeichert. Die Batterie wiederum stellt Strom zum Fahren und Beschleunigen mit Elektromotor zur Verfügung, dies ermöglicht ein Downsizing des Verbrennungsmotors. Durch die Integration in die Hybrideinheit läuft der Verbrennungsmotor zudem im optimalen Wirkungsgrad.

Der Hybridantrieb ist somit die geeignete Kerntechnologie, um dem wachsenden Verkehrsaufkommen in urbanen Bereichen erfolgreich zu begegnen. Weiterer Vorteil: Die niedrigen Emissionswerte dieses Antriebs unterschreiten nach heutigen Maßstäben bereits die Grenzwerte zukünftiger Abgasnormen.

Gleichzeitig erfüllen die Toyota-Hybridfahrzeuge alle Wünsche der Kunden nach einem dynamischen und komfortablen Automobil. So beschleunigt der Prius, meist verkauftes Hybridfahrzeug der Welt, in 10,9 Sekunden von Null auf 100 km/h und verfügt dank des Elektromotors vom Start weg über ein hervorragendes Drehmoment.

Wie sich Toyota einen Hybrid-Sportwagen vorstellt, zeigt die Studie FT-HS (Future Toyota Hybrid Sports), bei der ein V6-Motor mit Elektroantrieb und Energiespeicher kombiniert wurde. Die Systemleistung liegt bei 400 PS, und in weniger als fünf Sekunden beschleunigt der dynamische Hybrid-Sportler auf 100 km/h.

Die Entwicklung geht unterdessen weiter. Im Mittelpunkt steht die Weiterentwicklung der Hybridkomponenten Batterie, Elektromotor und Inverter-/Konverter-Einheit. Zudem sind Hybride nicht nur in Verbindung von Verbrennungs- und Elektromotoren realisierbar, sondern auch in Kombination mit Brennstoffzellen. Somit bietet der Toyota Hybrid Synergy Drive einen realistischen Ansatz für den Einstieg in alternative Antriebe abseits der fossilen Brennstoffe.