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Toyota Deutschland und Händler einigen sich auf neuen Vertrag

Zukunftsfähige Lösung für mehr Wachstum der Marke erarbeitet

Unternehmen
Toyota Deutschland und Händler einigen sich auf neuen Vertrag
Toyota Deutschland und Händler einigen sich auf neuen Vertrag
Köln. Die Vertrags-Verhandlungen zwischen der Toyota Deutschland GmbH (TDG) und dem Verband der Toyota Händler Deutschlands (THV) wurden jetzt erfolgreich abgeschlossen. Noch im Mai soll das in den europäischen Rahmen eingebettete Werk einschließlich neuer Standards und Margen den Händlern zur Unterschrift angeboten werden.

Die über ein halbes Jahr dauernden Verhandlungen waren getragen von gegenseitigem Respekt und einem konstruktiven Austausch. Letzte kontroverse Punkte wurden durch eine informelle Anfrage bei der EU-Kommission einvernehmlich geklärt. Toyota Deutschland-Präsident Mitsuo Tanaka: „Den Verhandlungsführern des Verbandes spreche ich für ihre partnerschaftliche Grundhaltung meine besondere Anerkennung aus.“ Für beide Seiten sei es wichtig gewesen, einen Vertrag auszuarbeiten, der Wachstum und Profitabilität ermögliche. Dabei hätten viele wertvolle Anregungen der Händlervertreter Eingang in den Vertragstext gefunden, so Präsident Tanaka, der fortfuhr: „In der kontroversen Diskussion über die Preis- und Margenharmonisierung haben uns die Händler einen großen Vertrauensvorschuß gewährt, den wir in der Zukunft zum beiderseitigen Wohl honorieren wollen.“

Die Standards und Margenbestandteile sind in dem neuen Vertrag wesentlich stärker als bisher leistungs- und kundenorientiert definiert. Bei den Grundstandards wurde besonderer Wert auf die Größe des Ausstellungsraums sowie die Anzahl der Fahrzeuge für Ausstellung und Probefahrten gelegt, ebenso auf die personelle Ausstattung und Kommunikation, etwa in Form von Werbung und Internetauftritt. Die Punkte Schauraum, Vorführwagen und Werbung schlagen sich dementsprechend im Leistungsrabatt nieder. Weiterhin ist der Zielerreichungsbonus gestiegen.

Präsident Tanaka weiter: „Die neu gesetzten Schwerpunkte sind allesamt darauf ausgelegt, die Position unserer Vertragshändler im Endkundengeschäft zu stärken. Denn auf lange Sicht ist nur der Händler profitabel, bei dem der Kunde die besten Erfahrungen macht. Wer nicht bereit ist, langfristig in unsere Marke zu investieren, wird auch nicht in der Lage sein, am Erfolg zu partizipieren.“

Die Händler beziehen künftig ihre Ware zum Werksabgabepreis, der zudem die Basis für Margenelemente ist. „Das ermöglicht uns, flexibel und ohne Zeitverluste auf Bewegungen des Marktes zu reagieren und damit Wettbewerbsnachteile auf diesem Gebiet auszuschließen. Von diesem Vorteil werden sowohl die Händler als auch Toyota profitieren. Die Differenz zwischen dem Werksabgabepreis und der Unverbindlichen Preisempfehlung (UPE) bleibt aber zunächst für ein Jahr festgeschrieben,“ so Präsident Tanaka.