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Toyota Collection in Köln: Exoten, Ikonen und Helden des Alltags

Rund 70 Exponate aus fünf Jahrzehnten Toyota Historie

01 TOYOTA COLLECTION II
  • Neues Zuhause für einzigartige Fahrzeugsammlung
  • Sportwagen-Legende Toyota 2000 GT im Mittelpunkt
  • Umwelt-Pioniere, Geländegänger und Weltbestseller

Köln. Die neue Toyota Collection in Köln entführt Besucher auf eine spannende Zeitreise durch die einzigartige Erfolgsgeschichte des japanischen Automobilherstellers. Sportwagen-Ikonen, Umwelt-Pioniere, zuverlässige Geländegänger und auch ganz normale Helden des Alltags – sie alle sind vertreten und zeigen, welche unverwechselbare Mischung die Marke Toyota in Deutschland und der Welt seit jeher auszeichnet.

Rund 70 Exponate aus allen Abschnitten der Toyota Historie sind in der Fahrzeugsammlung zu sehen, die auf dem Gelände der Toyota Deutschland GmbH im Kölner Stadtteil Marsdorf ihr neues dauerhaftes Zuhause gefunden hat und künftig zu besonderen Anlässen geöffnet wird.

Zu verdanken hat Toyota die außerordentliche Collection der privaten Fahrzeugsammlung des Passauer Toyota Händlers Peter Pichert, der 1994 ein privates Toyota-Museum im niederbayerischen Hartkirchen am Inn eröffnet hatte. Nach Picherts Tod im vergangenen Jahr einigte sich die Toyota Deutschland GmbH mit der Familie auf eine Übernahme der Schmuckstücke und präsentiert die Sammlung nun am Kölner Unternehmenssitz.

Im Mittelpunkt der Ausstellung steht zweifellos der Toyota 2000 GT – jene formvollendete Coupé-Ikone, die Ende der 1960er Jahre auf Straßen und Rundkursen zu Weltruhm gelangte und als Roadster-Umbau im Bond-Film „Man lebt nur zweimal“ Filmgeschichte schrieb. Wie viele von den nur 351 gefertigten Exemplaren es heute überhaupt noch gibt, ist unklar; Peter Pichert musste jedenfalls lange in ganz Europa suchen, bis er auf das Exemplar stieß, das nun in Köln eine neue Heimat gefunden hat.    

Ein Zufallsfund war hingegen ein anderes Highlight der Sammlung: der Corolla, den Toyota Händler Pichert selbst als erstes Toyota Fahrzeug 1971 für 7.650 D-Mark verkaufte und einige Jahre später in einer Scheune wiederfand. Eine Entdeckung, die seine Sammelleidenschaft entfachte. In verschiedenen Ausführungen ist der globale Toyota Bestseller in der neuen Fahrzeugsammlung zu sehen. Damit wird auch die Rolle dieses Autos gewürdigt, das wie kein zweites für den Aufstieg von Toyota zu einem der größten Autohersteller der Welt steht.

Diesen Aufstieg begleiten seit jeher auch robuste Offroad-Modelle wie die Allradlegende Land Cruiser, die sich seit 1951 durch unwegsames Gelände wühlt und dabei immer wieder aufs Neue die markentypische Zuverlässigkeit unter Beweis stellt. Diesen Geländekreuzer nutzte James-Bond-Darsteller Roger Moore in der Schweiz als Privatfahrzeug.

Was heute bei knapp 50 Prozent Hybridanteil an den Toyota Verkäufen in Deutschland alles andere als eine Seltenheit ist, genoss 1999 noch Exotenstatus: Zwei Jahre nach der Premiere des Prius bereitete Toyota damals den europäischen Vertriebsstart des Hybrid-Pioniers vor. Einer der dafür genutzten Prius Prototypen rollte später in die Sammlung Pichert und steht heute in Köln. Weitere Exoten sind ein liebevoll ausgestatteter Celica Liftback GT – das Sportcoupé ist darüber hinaus in vielen weiteren Versionen zu sehen. Der Corona RT40 aus den 1960ern ist eines der ersten Modelle des japanischen Herstellers in Europa, die elegante Oberklasse-Limousine Crown, die Peter Pichert besonders am Herzen lag, und der Mittelmotor-Sportler MR2 sind weitere sehenswerte Stücke.

Die lange und erfolgreiche Toyota Tradition im Motorsport kommt in der Sammlung auf vielfältige Weise zum Ausdruck. So trägt ein Celica GT Cabrio von 1981, das 2006 auf dem Nürburgring bei einem Formel-1-Prolog zum Einsatz kam, die Unterschriften der damaligen Formel-1-Piloten Ralf Schumacher und Olivier Panis auf der Motorhaube. Zur Feier des Rallye-WM-Titels 1990 und 1992 mit Carlos Sainz am Steuer legte Toyota vom Celica Turbo 4WD eine Sonderserie von 2.000 Exemplaren auf, von denen eines erst in die Sammlung Pichert gelangte und jetzt in der Kölner Ausstellung zu bewundern ist.

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