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Roboter mit Fingerspitzengefühl

Toyota verbessert humanoiden T-HR3

Unternehmen

Das Wichtigste in Kürze

  • Natürlichere Bewegung und Übernahme zusätzlicher Aufgaben
  • Präzisere und einfachere Steuerung
  • Präsentation auf der International Robotic Exhibition in Tokio
Roboter mit Fingerspitzengefühl
Roboter mit Fingerspitzengefühl

Köln. Toyota feilt am perfekten Alltagsbegleiter: Die Robotik-Abteilung des japanischen Konzerns hat den T-HR3 weiter verbessert. Selbst schwierige Aufgaben meistert der humanoide Roboter nun mit Bravour und erinnert in seinen Bewegungen immer mehr an Menschen als an Maschinen.

Mit dem innovativen Master Maneuvering System lässt sich die mittlerweile dritte Generation des humanoiden Roboters durch menschliche Bewegungen steuern. Der T-HR führt aus, was der menschliche Bediener vormacht: Verschiedenste, für Menschen belastende Tätigkeiten lassen sich dadurch einfacher erledigen. Durch Gewichtseinsparungen hat Toyota die Bedienung weiter optimiert.

Gleichzeitig beweist der Roboter nun Fingerspitzengefühl – im wahrsten Sinne des Wortes: Neue Sensoren steuern die Finger einzeln an und geben eine entsprechende Rückmeldung an den Bediener, wodurch sich beispielsweise auch kleine Gegenstände wie Münzen aufsammeln lassen. Ein natürlicherer Bewegungsablauf verbessert das Gesamterlebnis.

Der T-HR3 ist Mitglied einer ganzen Roboterfamilie: Toyota entwickelt für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio außerdem Maskottchen-Roboter, die über ähnliche Funktionen verfügen. Sowohl die kleinen Maskottchen als auch die größeren T-HR3 werden auf der International Robotic Exhibition vom 18. bis 21. Dezember in Tokio vorgestellt. Mit etwas Glück können Besucher ihnen die Hände schütteln.