Lade

Bitte haben Sie einen Moment Geduld.

Qualitätssicherungsmaßnahme beim Prius

Seilzug der Feststellbremse

Toyota Logo
  • Freiwilliger Rückruf zur Qualitätssicherung
  • 2.266 Fahrzeuge in Deutschland betroffen
  • Fahrzeughalter werden schriftlich informiert
Köln. Für Toyota hat es seit jeher höchste Priorität, seinen Kunden Fahrzeuge von kompromissloser Zuverlässigkeit und Qualität zu bieten. Sollte es einmal Zweifel an der Qualität der in Kundenhand befindlichen Fahrzeuge geben, steht Toyota zu seiner Verantwortung und holt konsequent alle in Frage kommenden Fahrzeuge in die Werkstätten.

Bei der Feststellbremse der vierten Generation des Prius, handelt es sich um ein fußbetätigtes mechanisches System. Die Pedalkraft wird mittels Seilzug an die Betätigungshebel der hinteren Bremszangen übertragen. Je nach Einsatzbedingungen kann sich das Bremsseil aus der Arretierung an den Betätigungshebeln lösen. Eine ordnungsgemäße Funktion der Feststellbremse ist dann nicht mehr gewährleistet. Der Kunde bemerkt dies an einem ungewöhnlich weiten Pedalweg.
Die Funktion der Betriebsbremse bleibt jedoch uneingeschränkt erhalten.

Aus diesem Grund ruft Toyota in Deutschland 2.266 Fahrzeuge ausschließlich Modelle der vierten Generation des Prius, Produktionszeitraum von August 2015 bis Oktober 2016, in die Werkstätten. Dort wird jeweils rechts und links ein zusätzlicher Befestigungsclip an den Bremszügen installiert.
Diese Maßnahme ist für den Kunden kostenfrei und dauert etwa 30 Minuten. Europaweit sind ca. 18.122 Fahrzeuge, weltweit etwa 343.179 betroffen. Toyota führt diesen Rückruf freiwillig durch. Unfälle in diesem Zusammenhang gibt es keine. Die Halter der oben angeführten Fahrzeuge werden zeitnah angeschrieben und gebeten, sich mit ihrem Toyota Händler in Verbindung zu setzen.
Download | 83,17 kB