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Neue Umweltschutz-Initiative von Toyota

Enzym verringert Treibhausgase in Tierhaltung

Neue Umweltschutz-Initiative von Toyota
  • Bessere Kompostierung von Tierdung
  • Kostenreduzierung von bis zu zehn Prozent
  • Ziel: Recycling stärker in der Gesellschaft verankern
Köln. Neben der Entwicklung effizienter Antriebe und der ressourcenschonenden Produktion von Fahrzeugen beteiligt sich Toyota aktiv an weiteren Maßnahmen zum Klimaschutz. Gemeinsam mit dem Kontaktlinsenhersteller Menicon hat die Toyota Motor Corporation (TMC) ein Enzym entwickelt, das unter anderem die Entstehung von Treibhausgasen in der Tierhaltung verringern soll.

Das Produkt namens "New-Tokubetsu-Kyuko" verbessert die Kompostierung von Tierdung. Allein in Japan entstehen in der Tierhaltung jährlich 84 Millionen Tonnen Stallmist. Geruchsbelästigung, Verschmutzung des Grundwassers und aufsteigende Treibhausgase sind die Folge. Die Landwirtschaft gilt nach dem Energiebereich als einer der größten Verursacher von Treibhausgasen. Landwirte und Nutztierhalter haben längst die Wichtigkeit erkannt, den Tierdung effektiv zu verarbeiten. Durch die Zugabe thermophiler Bakterien garantiert das neue Enzym eine stabile und schnellere Kompostierung. Da es gleich zwei Wirkstoffe kombiniert, können Landwirte außerdem ihre Kosten um rund zehn Prozent reduzieren.

TMC, Menicon und Toyota Tsusho, die das neue Enzym in Japan vertreibt, wollen ihre Zusammenarbeit vertiefen und Ressourcenschonung sowie Recycling stärker in der Gesellschaft verankern. Gleichzeitig soll aktiv zur Verringerung der Treibhausgase und Verbesserung des Ackerlands beigetragen werden.
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