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Nachhaltiges Toyota-Autohaus in Freiburg eröffnet

Händler Ehret arbeitet CO2-neutral

Toshiaki Yasuda (Präsident Toyota Deutschland), Erwin Ehret, Geschäftsführer Autohaus Ehret
  • Eröffnung des zweiten nachhaltigen Händlerbetriebes in Deutschland
  • Umsetzung des europaweiten Toyota-Programms "Sustainable Retailer"
  • Zusammenarbeit mit der DEKRA
Freiburg. Im Rahmen einer Feierstunde wurde gestern in Freiburg Deutschlands zweiter komplett nachhaltiger Toyota-Betrieb, das Autohaus Ehret, eröffnet. Neben dem Oberbürgermeister der "Grünen Stadt", Dr. Dieter Salomon, war auch der Präsident von Toyota Deutschland, Toshiaki Yasuda gekommen, um der Familie Ehret zu gratulieren. Das Autohaus ist Teil einer europäischen Initiative, das gesamte Händlernetz in Europa nachhaltiger zu machen. Damit ist Toyota der erste Automobilhersteller mit einer Umweltinitiative auf Händlerebene. Für Toyota ist es Teil seines Selbstverständnisses, sich neuen Herausforderungen zu stellen und alles dafür zu tun, die Auswirkungen seines Handelns auf die Umwelt zu reduzieren.

Toshiaki Yasuda dankte in seiner Rede dem Autohaus Ehret für sein langjähriges und unermüdliches Engagement seit fast vier Jahrzehnten. Mit der Eröffnung des neuen Autohauses in Freiburg, "sind Sie nicht nur Vorbild für andere Toyota-Betriebe im Bereich Energieeffizienz und Ökologie, sondern für die gesamte Branche".

Dr. Ivo Mersiowsky, Leiter des Bereiches Nachhaltigkeitsmanagement bei der DEKRA zeigte sich beeindruckt vom Toyota-Engagement: "Schon bei dem ersten nachhaltigen Toyota-Autohaus-Neubau Schultheiß in Weil am Rhein hat Toyota neue Maßstäbe für nachhaltiges Bauen gesetzt. Auch hier in Freiburg wurde neben Energieeinsparung durch gute Gebäudedämmung und den Einsatz erneuerbarer Energien in vorbildlicher Weise auch auf Themen wie Wassermanagement geachtet. Die noch laufende BREEAM-Bewertung lässt daher ein sehr gutes Ergebnis erwarten."

Die Bewertung eines Gebäudes nach dem BREEAM-System gibt Aufschluss über die Leistung eines Gebäudes unter Nachhaltigkeits-Gesichtspunkten, von der Planung über die Ausführung bis hin zur Nutzung. Geprüft werden folgende Bereiche: Energie- und Wasserverbrauch, Verschmutzung, Abfall und Materialien, Flächennutzung, Verkehr sowie Management und Gesundheit und Wohlbefinden.

Wesentliche Merkmale des Neubaus in Freiburg sind eine Photovoltaikanlage mit einer Leistungsspitze von 25 Kilowatt, ein begrüntes Dach von 1.300 Quadratmetern mit einer 60-prozentigen Wasserrückhaltung sowie einer 100-prozentigen Niederschlagsversickerung. Geheizt wird mit einer Pelletheizung, das Wasser für die Waschanlage wird durch Sonnenenergie aufbereitet. Auch in Freiburg konnte auf eine energieintensive Klimaanlage verzichtet werden: Die Ausstellungsräume werden durch eine nächtliche automatisierte Durchlüftung klimatisiert. Zudem ist das ganze Gebäude barrierefrei gebaut worden.

Auch für Bestandsbauten hat DEKRA mit Toyota Kriterien für das Programm mit dem Namen "Nachhaltiges Autohaus" erarbeitet: In Anlehnung an BREEAM werden dort neben der Energieeffizienz die Kriterien Energie- und Wassernutzung sowie Gesundheitsschutz und Wohlbefinden bewertet, die in das Beurteilungssystem einfließen. Die Klassifizierung A bis E ist dem bekannten System für Elektrogeräte entliehen. Die Systematik basiert dabei auf Prozessen aus Qualitäts- und Umweltmanagementsystemen.
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