Gewinner der „Accessible Transport for Berlin Challenge” stehen fest

Zwei Projekte zur barrierefreien Mobilität werden in Berlin-Brandenburg getestet

Gewinner der Challenge für den barrierefreien Transport in Berlin

Das Wichtigste in Kürze

  • Deutscher Beitrag von BeeSonix setzt sich gegen Konkurrenz durch
  • Orientierung für Sehbehinderte im öffentlichen Verkehr: Der Bus kündigt sich an
  • Toyota Mobility Foundation will Mobilität für alle

Köln. Toyota will den öffentlichen Verkehr in Berlin und Potsdam besonders für Menschen mit Mobilitätsproblemen besser zugänglich machen. Zwei Start-ups, die jetzt als Gewinner der hierzu ins Leben gerufenen „Accessible Transport for Berlin Challenge“ feststehen, können zu diesem Ziel maßgeblich beitragen. Die innovativen Ideen von BeeSonix aus Deutschland und Bischof - Innovation & Technology aus Österreich gehen bei den Partnern aus dem öffentlichen Verkehr in die Testphase.

Der Wettbewerb hat Start-ups aus der ganzen Welt dazu ermutigt, mobile Apps und digitale Lösungen für den barrierefreien Verkehr einzureichen. Insgesamt 226 Bewerbungen waren zur „Accessible Transport for Berlin Challenge“ eingegangen, die von der Toyota Mobility Foundation zusammen mit betahausX und mit Unterstützung der Stadt Berlin ausgerichtet wurde. Zwölf europäische Start-ups kämpften schließlich am 10. April in Berlin um die Realisierung ihrer Konzepte durch die Deutsche Bahn (DB), die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), die Verkehrsbetriebe Potsdam (ViP) und den Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB).

 

Die Gewinner:

BeeSonix hat ein System entwickelt, mit dem sich Busse und Bahnen sehbehinderten Menschen ankündigen, so dass diese wissen, welche Linie als nächste einfährt. BeeSonix geht mit der BVG in die Testphase.

Bischof - Innovation & Technology hat mit „Guide Me“ ein Video-Assistenzsystem entwickelt, mit dem Fahrgäste des öffentlichen Verkehrs mit ihrem Smartphone ganz einfach Hilfe von einem Kontrollzentrum oder einem Familienmitglied anfordern können. Bischoff geht mit der DB und der VBB in die Testphase.

„Es war nicht einfach, aus den vielen tollen Ideen zwölf Start-ups für den Abschlusswettbewerb in Berlin auszuwählen, Qualität und Professionalität waren beeindruckend. Ich freue mich nun auf die Umsetzung der siegreichen Konzepte mit unseren Partnern“, so Shin Aoyama, CEO und Präsident des Sekretariats der Toyota Mobility Foundation. „Die Toyota Mobility Foundation will mit neuen Lösungen das Leben von Menschen mit Mobilitätsproblemen verbessern. Wir sind gespannt, welchen Einfluss die ausgewählten Konzepte in Berlin haben. Wenn sie sich als erfolgreich erweisen, könnten sie auch auf andere Städte in Deutschland und auf der ganzen Welt übertragen werden, um noch mehr Menschen einen besseren Zugang zur Mobilität zu ermöglichen.“

Maximilian von der Ahé, CEO und Mitbegründer von betahausX ergänzt: „Die Zusammenarbeit mit der Toyota Mobility Foundation und allen übrigen Partnern war für uns eine Ehre. Die Qualität der Start-ups in der Final-Ausscheidung korrespondiert mit der Bekanntheit von Toyota sowie DB, BVG, VBB und ViP. Die Start-ups waren von der Zusammenarbeit und der Möglichkeit begeistert, einen spürbaren Beitrag zur Zukunft der Mobilität leisten zu dürfen.“

Mobilität in der Stadt ist eines der weltweit drängendsten Probleme. Die kontinuierliche Expansion und Überlastung von Großstädten fordert neue Strategien für die immer komplexer werdende Verkehrsinfrastruktur – auch und vor allem für Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind.

Über die Toyota Mobility Foundation
Die Toyota Mobility Foundation wurde im August 2014 gegründet, um die Entwicklung einer mobileren Gesellschaft zu unterstützen. Ziel der Stiftung ist es, starke Mobilitätssysteme zu fördern und gleichzeitig Unterschiede in der Mobilität zu beseitigen. Sie nutzt die Kompetenz von Toyota in den Bereichen Technologie, Sicherheit und Umwelt und arbeitet mit Universitäten, Regierungen, gemeinnützigen Organisationen, Forschungseinrichtungen und anderen Organisationen zusammen, um Mobilitätsprobleme auf der ganzen Welt zu lösen. Die Programme umfassen die Behebung städtischer Verkehrsprobleme, die Ausweitung der persönlichen Mobilität, die Lösung von Energieproblemen und die Entwicklung von Lösungen für die Mobilität der Zukunft.

Über betahausX
betahausX wurde 2014 gegründet und organisiert internationale Start-up-Wettbewerbe, Hackathons, Start-up-Immersionen und Corporate Accelerators, um Wachstum neu zu erfinden. betahausX veranstaltet auch BETAPITCH, einen globalen Start-up-Pitch-Wettbewerb in zwölf Städten, der jedes Jahr in Berlin mit dem „Investors Day“ endet.

Unterstützende Partner: Siemens und BMD





Bildrechte: Dominik Tryba

Gewinner Accessible Transport for Berlin Challenge
11.04.2019#61926
Gewinner Accessible Transport for Berlin Challenge
11.04.2019#61926