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Ein Wertungssieg und weitere Top-Platzierungen für Toyota

Auf der 5. Rallye Monte Carlo für alternative Antriebe

Toyota Auris Hybrid
  • Hybridantrieb dominiert die "grüne" Rallye Monte Carlo
  • Sieg in der Gleichmäßigkeitswertung mit Auris Hybrid
  • Plätze drei, vier, fünf und sechs in der Gesamtwertung
  • Journalistenteam in einem Fahrzeug von Toyota Deutschland belegt Platz 68
Monte Carlo. Zum 100. Geburtstag der Rallye Monte Carlo haben die Organisatoren auch für die Zukunft vorgesorgt: Der Ableger für alternative Antriebe ist mit 108 Autos die größte Rallye für CO2-arme Technologien in Europa, die dieses Jahr bereits zum fünften Mal stattfindet. Gleichzeitig bilden die Prüfungen auf den historischen Strecken der Rallye Monte Carlo den Auftakt des FIA Alternative Energies Cup.

Die Rallye führt von den drei Startorten Clermont-Ferrand, Annecy-Le-Vieux (beide Frankreich) und Lugano (Schweiz) über Valence (Frankreich) über den Mont Blanc-Tunnel und die französischen Seealpen bis an die Cote d'Azur nach Monaco. Zugelassen sind (bis auf eine Ausnahmekategorie) Fahrzeuge mit einer Emission von weniger als 115 CO2 g/km. Die Autos treten in Gleichmäßigkeits-, Verbrauchs- und Geschicklichkeitsprüfungen gegeneinander an. Mittels eines Quotienten aus Fahrzeuggewicht, CO2-Ausstoß, Energiedichte des Kraftstoffs und Verbrauch errechnen die Organisatoren zwischen den Klassen vergleichbare Werte - und so das Gesamtklassement. Das Fürstentum Monaco als Ziel besitzt auch symbolischen Gehalt: Als "Testbiotop" für Elektromobilität fördert es mit 300 Ladestationen, Gratisparkplätzen und einer staatlichen Subventionierung (in Höhe von einem Drittel des Kaufpreises) die Durchsetzung der grünen Technologie.

In der Gleichmäßigkeitsprüfung siegten Raymond Durand/Bernard Vialar (Frankreich) auf Toyota Auris Hybrid vor Team Agehm/Conti (Italien) auf Honda CRZ und Team Massimo Beltrami/Giovanni Merzari (Schweiz), ebenfalls auf Auris Hybrid. "Für die kurvigen Bergstraßen ist der effiziente Auris das ideale Auto", sagt der glückliche Sieger Durand. Zu einem ersten Rallyeeinsatz kamen an seinem Auris die von Yokohama eigens für Hybridautos entwickelten Reifen "BluEarth".

In der Gesamtwertung siegte der französische Ex-Formel-1-Pilot Erik Comas mit Co-Pilot Sebastien Chol auf Tesla Roadster. Die Plätze 3 und 6 belegten Luis Murguia/Javier Urmeneta (Spanien) und Christophe Ponset/Serge Pastor (Frankreich) auf Toyota Prius und Massimo Beltrami/Giovanni Merzari (Schweiz), auf den Plätzen 4 und 5 beendeten Fabrice Capitaine/Gerard Cuif (Frankreich) auf Toyota Auris Hybrid die Rallye. In einem Auris Hybrid von Toyota Deutschland nahm das Journalistenteam Jan Wilms/Jack Kulcke an der Rallye teil - und belegte einen achtbaren Platz 68. Weitere Toyota-Modelle im Feld: Camry Hybrid, FJ Cruiser als Bioethanol E85-Modifikation, Lexus CT 200h, Lexus 400h Autogas, Toyota Aygo Electric.

Der Imagetransfer und die Belastungs- und Reichweitentests auf den anspruchsvollen Routen durch die Alpen werden auch für einige Hersteller immer wichtiger. Bereits 2010 belegte Toyota im Gesamtklassement die Plätze zwei, drei und vier mit dem Toyota Prius. 2009 stellte Tesla mit einer Reichweite von 394 km den damaligen Straßenrekord für Elektroautos auf.

Die von Jahr zu Jahr wachsende Teilnehmerzahl zeigt das Potential einer zukünftigen Verwendung von Hybrid- und Elektroautos im Renn- und Rallyesport.
Besonders für längere Distanzen bieten sich hier Hybridlösungen wie im Prius und Auris an.
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