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Die Architektur des Waldes in der Zukunft

Studenten aus Aachen, Alfter, München und Nürtingen erarbeiten Konzepte im Kölner Waldlabor

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  • Waldlabor bietet Arbeitsgrundlage für angehende Landschaftsarchitekten, Architekten und Stadtplaner
  • Mensch und Stadt in Harmonie mit bewirtschafteten Grünflächen
  • 2010 von Stadt Köln, RheinEnergie und Toyota angelegtes Waldlabor
Köln. Wie lassen sich bewirtschaftete Vegetationsformen in die Gestaltung einer künftigen Stadtlandschaft einbeziehen? Dieser Frage sind Studenten der RWTH Aachen, Alanus Hochschule Alfter, TU München und Fachhochschule Nürtingen vom 17. bis 21. Mai im Kölner Waldlabor nachgegangen.

Das Waldlabor wurde 2010 von der Stadt Köln, RheinEnergie und Toyota ins Leben gerufen und soll Erkenntnisse darüber bringen, wie der Wald der Zukunft beschaffen sein soll und wie er zu bewirtschaften sein wird. Jeder der Partner betreut einen Bereich: den Klimawald der japanische Automobilimporteur Toyota mit Sitz in Köln, den Energiewald der Energieversorger RheinEnergie und den Wandelwald die Stadt Köln. Der Wildniswald bleibt unberührt und kann sich natürlich entwickeln.

Im „Energiewald“, an dem die RheinEnergie die Nutzung von nachwachsenden Rohstoffen als Alternative zu herkömmlichen Energieträgern testet, haben die Studenten unter der Leitung von Professor Dr. Frank Lohrberg ihren Workshop durchgeführt. Dabei wurden künstlerische Interventionen und skulpturale Objekte erarbeitet, dass Bürgerinnen und Bürger den Energiewald nicht nur als grüne Naturkulisse wahrnehmen, sondern auch als sich stetig wandelnden öffentlichen Ort. Die Ergebnisse des Workshops werden der Öffentlichkeit in einer Ausstellung präsentiert.

Der von Toyota finanzierte „Klimawald“ besteht vorwiegend aus gegen Trockenheit besonders resistenten Baumarten. Vor dem Hintergrund der Erderwärmung soll hier erforscht werden, ob diese künftig eine größere Rolle in unseren Wäldern spielen können.

Weitere Infos unter http://www.koeln-waldlabor.de/
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