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Deutscher Klimaschutzpreis für regeneratives Kombikraftwerk

Toyota fördert Auszeichnung der Deutschen Umwelthilfe

Dr. Kurt Rohrig (Mitte) übernimmt den Deutschen Klimaschutzpreis 2009 im Kreise von Vertretern der Deutschen Umwelthilfe (DUH) und den Förderern Firstsolar und Toyota (rechts: Ekkardt Sensendorf); Foto: Thomas Knoll
Berlin. Zum dritten Mal hat die Deutsche Umwelthilfe jetzt den Deutschen Klimaschutzpreis verliehen. Ausgezeichnet wird in diesem Jahr Dr. Kurt Rohrig vom Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) für die Entwicklung des regenerativen Kombikraftwerks.

Unter der Leitung von Kurt Rohrig vom Institut für Solare Energieversorgungstechnik ISET an der Universität Kassel (heute aufgegangen im IWES) wurde das regenerative Kombikraftwerk 2007 realisiert. Initiiert wurde es von den Unternehmen Enercon GmbH (Windenergie), Schmack Biogas AG und SolarWorld AG. Das regenerative Kombikraftwerk vernetzt und steuert 36 Wind-, Solar-, Biomasse- und Wasserkraftanlagen in ganz Deutschland für eine verlässliche Stromversorgung allein aus erneuerbaren Energien. Über eine reine Simulation hinaus, erlaubte das regenerative Kombikraftwerk die aktive Steuerung der einzelnen Kraftwerke im Echtbetrieb. Die jeweiligen Rahmenbedingungen wie der tatsächliche Strombedarf oder das aktuelle Windangebot hatten unmittelbaren Einfluss auf das Zusammenspiel aller Anlagen. Aus dem Abschlussbericht 2008 geht hervor, dass eine flächendeckende und zuverlässige Stromversorgung aus 100 Prozent erneuerbaren Energien realistisch ist. Mehr Infos dazu unter www.kombikraftwerk.de.

Der mit 10.000 Euro dotierte Deutsche Klimaschutzpreis der Deutschen Umwelthilfe wird jährlich verliehen und würdigt Personen, Unternehmen oder Organisationen, die durch innovative Konzepte, wirksame Maßnahmen oder neue Strategien zum Schutz des Weltklimas beitragen und zur Nachahmung ermutigen. Der Klimaschutzpreis wird gefördert von Toyota und First Solar.
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