Uhr

990.000 Euro für nachhaltige Entwicklung

Toyota fördert weltweit Projekte von Umweltorganisationen

Unternehmen
Tokio – Zwölf Projekte von Umweltorganisationen in Asien, Afrika und Südamerika wurden mit dem Toyota-Umwelt-Förderpreis 2007 ausgezeichnet. Die Projekte sollen neue Möglichkeiten zur Bewahrung der natürlichen Ressourcen und für eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung der einheimischen Bevölkerung eröffnen. Die Organisationen erhalten mit dem Preis eine finanzielle Unterstützung von insgesamt rund 990.000 Euro zum Schutz der Umwelt.

Die ausgezeichneten Projekte des Toyota-Umwelt-Förderpreises 2007 im Einzelnen:
- Brasilien: Nutzung und Vermarktung des Copaiba-Öls aus dem Amazonas-Regenwald durch die Katukina-Indianer.
- Peru: Nachhaltige Energie-Projekte und Ausbildung in Umwelttechnologie auf kommunaler Ebene.
- Nigeria: Weideland-Regernierung und Erosions-Kontrolle für nomadische Viehzüchter und für sesshafte Farmer.
- Mozambique: Training in nachhaltiger Landwirtschaft für einheimische Kleinbauern.
- Kenia: Nachhaltige Nutzung der Mangrovenwälder und Fischzucht in küstennahen Gewässern.
- Philippinen: Bio-Treibstoff-Produktion durch Nutzung der "Petroleum-Nuss" (Pittosporum resiniferum).
- Indien: Systematische Ausbildung zur Nutzung und zum Schutz traditioneller Heilpflanzen.
- Indien: Aufbau einer Bio-Treibstoff-Versorgungskette für Kleinbauern in Rajasthan.
- Vietnam: Unterstützung von kommunalen Initiativen zum Umweltschutz im Mekong-Delta.
- Vietnam: Verbesserung der Trinkwasserversorgung in den Städten.
- Indonesien: Revitalisierung der regionalen Wirtschaft durch nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen.
- Nepal: Jugend-Motivation und Ausbildung zum nachhaltigen Schutz der Feuchtgebiete am Phewa-See im zentral-nepalesischen Pokhara-Tal.
Neben den weltweiten Förderpreisen vergab Toyota Stipendien an japanische Umweltinitiativen für zwölf Projekte zur Umwelterziehung und zur nachhaltigen Nutzung natürlicher Ressourcen.

Seit dem Jahr 2000 haben damit 140 Projekte von Bürgerinitiativen in aller Welt insgesamt 8,7 Millionen Euro (1,4 Milliarden Yen) aus dem Toyota-Förderpreis erhalten. Die Auszeichnung für so genannte Non-Governmental-Organisations (NGOs) hat Toyota 1999 gestiftet. Der Automobilhersteller erinnert damit daran, dass er als erstes japanisches Unternehmen für seine Initiativen zum Umweltschutz und zur Nachhaltigkeit mit dem "Global 500-Preis" des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) ausgezeichnet wurde.

Die 140 seitdem geförderten Projekte konzentrieren sich vor allem auf die Kontinente Afrika (13), Nord- und Süd-Amerika (15) sowie Asien (53). Zusätzlich wurden 51 kleinere Projekte in Japan gefördert. Aber auch Umwelt-Projekte in Europa (7) und in anderen Regionen der Welt (1) erhielten in den vergangenen Jahren den Toyota-Umwelt-Förderpreis. Neben einer umweltverträglichen Produktion von Fahrzeugen und der optimalen Nutzung der natürlichen Ressourcen beim Betrieb der Autos unterstützt Toyota weltweit zahlreiche Maßnahmen zum Schutz der Umwelt durch unterschiedliche Förderprogramme. Eine nachhaltige Entwicklung von Umwelt, Mobilität und Gesellschaft gehört zu den Zielen des Unternehmens. In Deutschland zählen zu den Projekten unter anderem die Renaturierung der Auenwälder der Elbe, die Schülerinitiative "Plant for the Planet", die bundesweit eine Millionen Bäume als Zeichen gegen den Klimawandel pflanzen will sowie der Deutsche Klimaschutzpreis der Deutschen Umwelthilfe (DUH). Im Geschäftsjahr 2006 investierte die Toyota Motor Corporation weltweit rund 1,5 Milliarden Euro im Bereich Umwelt. Damit engagierte sich der Konzern mit einem Anteil von 18,2 Prozent seines Jahresüberschusses für Umweltaktivitäten.

Weitere Informationen zum Toyota-Umwelt-Förderpreis:
http://www.toyota.co.jp/en/environment/ecogrant/