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Toyota plant Einführung von Brennstoffzellen-Antrieb

Limitierte Vermarktung von FCHV-4 im Jahr 2003

Toyota FCHV-4
Köln. Toyota plant, das Brennstoffzellen-getriebene FCHV-4 (Fuel Cell Hy-brid Vehicle 4) im Jahr 2003 in einer begrenzten Stückzahl auf dem Markt einzuführen. Auf Basis des Toyota Highlander SUV entwickelt, bezieht das FCHV-4 seine Energie aus einer Wasserstoff-Brennstoffzelle.

Seit diesem Sommer unterzieht Toyota das emissionsfreie FCHV-4 um-fangreichen Tests in den USA. Gemeinsam mit der California Fuel Cell Partnership erprobt Toyota zwei FCHV-4 unter realen Verkehrsbedingun-gen auf öffentlichen Straßen. Auch in Japan führt das Entwicklungsteam des projektleitenden Ingenieurs Norihiko Nakamura zahlreiche Testreihen mit insgesamt fünf Fahrzeugen durch. Mit diesen sieben Brennstoffzellen-fahrzeugen betreibt Toyota mehr Entwicklungsaufwand als jeder andere Hersteller.

Nakamura betont jedoch, dass eine Vermarktung von Brennstoffzellenfahr-zeugen auf breiter Basis noch mindestens zehn Jahre in der Zukunft liege. Noch seien zahlreiche Probleme, die dieser Antriebsform mit sich bringt, nicht hinreichend gelöst. Hierzu zählten unter anderem die Perfektion des Treibstoffspeichers oder eine geeignete Infrastruktur zur Brennstoffdistribu-tion. Um die Verbreitung von Brennstoffzellenfahrzeugen voranzutreiben, erwägt Toyota den Direktvertrieb von Wasserstoff.


Das FCHV-4 verfügt über eine 90-Kilowatt-Brennstoffzelle und eine Nickel-Metall-Hydrid-Batterie, die als Energiespeicher zum Einsatz kommt. Der Elektromotor leistet 80 Kilowatt (107 PS), das Drehmoment liegt bei 260 Newtonmetern. Die Spitzengeschwindigkeit des so angetriebenen SUV liegt bei rund 150 Stundenkilometern. Drei unterhalb des Gepäckraums angebrachte Hochdruck-Wasserstofftanks verleihen dem Fahrzeug eine Reichweite von 250 Kilometern.
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