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Toyota Mirai für den ADAC Nordbayern

Brennstoffzellen-Limousine ergänzt Fuhrpark

Das Wichtigste in Kürze

  • Toyota Mirai offiziell an den ADAC Nordbayern ausgeliefert
  • Bis zu 500 Kilometer Reichweite pro Tankfüllung möglich
  • Brennstoffzellenantrieb stößt lediglich Wasser als Emissionen aus

Impressionen

Köln. Der Fuhrpark des ADAC Nordbayern ist um einen Toyota Mirai (Kraftstoffverbrauch Wasserstoff kombiniert 0,76 kg/100 km; Stromverbrauch kombiniert 0 kWh/100 km; CO2-Emissionen kombiniert 0 g/km) erweitert worden. Die Autohaus Bruckner & Hasler GmbH in Nürnberg lieferte das Fahrzeug mit weiteren Hybridfahrzeugen an den Regionalclub des ADAC mit über 1,1 Millionen Mitgliedern und Sitz in Nürnberg aus. Damit verfügt der ADAC Nordbayern nun ebenfalls über ein Fahrzeug mit Brennstoffzellenantrieb in seinem Fuhrpark.

„Der ADAC Nordbayern positioniert sich technologieoffen und möchte dies auch in der Praxis widerspiegeln“, so Dipl.-Ing. Thomas Dill, Vorstandsmitglied Verkehr, Technik und Umwelt beim ADAC Nordbayern. „Dies ist einer der Gründe für die Entscheidung, den Mitarbeitern im hauseigenen Fuhrpark neben batterieelektrischen Fahrzeugen ein Wasserstoffauto zur Verfügung zu stellen.“

Mit dem ADAC Nordbayern konnte ein weiterer bekannter Kunde gewonnen werden, der den Beweis antritt, dass die Mobilität mit Wasserstoff längst alltagstauglich ist, freut sich Frank Still, Key Account Project Manager bei Toyota Deutschland.

In der Brennstoffzelle des viertürigen Mirai wird aus Wasserstoff und Sauerstoff elektrische Energie erzeugt, um den 113 kW/154 PS starken Elektromotor anzutreiben. Das Antriebssystem funktioniert lokal völlig schadstofffrei: Der Mirai stößt im Betrieb nichts als reines Wasser aus.

Mit einer Tankfüllung schafft der Toyota Mirai rund 500 Kilometer. Dies ermöglichen zwei Wasserstofftanks, die innerhalb von drei bis fünf Minuten an der Zapfsäule befüllt sind. Mit dieser Langstreckentauglichkeit stellt der Toyota Mirai eine optimale Ergänzung für den Fahrzeugbestand des ADAC Nordbayern dar. Neben dem Beitrag zum Umweltschutz können so die praktischen Eigenschaften des Brennstoffzellenantriebs im Alltag getestet werden.