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Hybrid-Newsletter

Ausgabe 08/2006

Der Kohlendioxid-Gehalt in der Erdatmosphäre hat einen neuen Rekordwert erreicht und ist inzwischen so hoch wie seit mindestens einer Million Jahre nicht mehr. Die Konzentration des Treibhausgases, das viel zur globalen Erwärmung beiträgt, steigt stetig. Im vergangenen Jahr lag die Kohlendioxid-Konzentration bei 381 ppm (= 381 CO2-Teile pro eine Million Teile Luft). Das sind geschätzt 100 ppm mehr als in den Jahrhunderten vor der Industrialisierung.

Diese Entwicklung hat mittelfristig großen Einfluss auf die Rahmenbedingungen für individuelle Mobilität, denn der Straßenverkehr spielt bei der Umweltbelastung durch Kohlendioxid eine entscheidende Rolle. In den kommenden Jahren wird der weltweite Fahrzeugbestand allein wegen der wachsenden Verkehrsdichte in China, Indien und anderen Schwellenländern von derzeit 800 Millionen bis zum Jahr 2020 auf 1,2 Milliarden Fahrzeuge steigen, prognostiziert das "World Council for Sustainable Development".

Angesichts dieses Szenarios liegt der Schwerpunkt in den Entwicklungsabteilungen der Automobilproduzenten auf sparsamen und zugleich abgasoptimierten Fahrzeugen. Toyota entschied sich bereits in den neunziger Jahren nach ausführlichen Untersuchungen für die Entwicklung von Hybridfahrzeugen mit Ottomotoren, um die Kohlendioxidbelastung durch den Verkehr nachhaltig zu senken. Weltweit hat der Ottomotor im Pkw-Bereich einen Verkaufsanteil von 85 Prozent.

Zwar bieten gleich starke Dieselmotoren geringere Verbrauchswerte, doch liegen sie in der spezifischen CO2-Bilanz um gut elf Prozent über den Werten eines Benziners. Im Klartext: Pro Liter verbrauchtem Kraftstoff stoßen Dieselmotoren 11 Prozent mehr Kohlendioxid aus als Ottomotoren. Und beim Benzinmotor sehen die Toyota-Ingenieure in den kommenden Jahren noch deutliches Einsparpotenzial.