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Hybrid-Newsletter

Ausgabe 10/2007

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Keine Frage, die Autoindustrie nimmt Kurs auf nachhaltige Mobilität. In Zeiten des immer schneller fortschreitenden Klimawandels reagieren die Hersteller und schieben ihre umweltschonenden Modelle ins Rampenlicht. Zuletzt auf der Internationalen Automobilausstellung in Frankfurt.

In keiner Pressekonferenz fehlte das Wort Nachhaltigkeit, und auf den Ständen glänzten die "Umweltmodelle", wobei inzwischen der Hybridantrieb eine im wahrsten Wortsinn treibende Kraft einnimmt. Während Marktführer Toyota seit zehn Jahren diese Technologie in allen Variationen vom Micro- über den Mild- bis zum Vollhybrid in allen Segmenten und auch bei Nutzfahrzeugen einsetzt und inzwischen mehr als eine Million Hybridmodelle abgesetzt hat, stehen die europäischen Produzenten erst am Anfang und werden die entsprechenden Serienmodelle frühestens in ein bis zwei Jahren auf den Markt bringen.

Nach Ansicht von Manfred Wennemer, Vorstandschef des Zulieferers Continental, liegen die deutschen Hersteller bei der Entwicklung von Hybridantrieben deutlich hinter den japanischen Konkurrenten zurück. "Wir sind sicherlich zwei bis drei Jahre zurück", erklärte er in einem Zeitungsinterview. Daher entsprechen die meisten der in Frankfurt gezeigten Konzepte unfreiwillig dem Motto der Messe "Sehen, was morgen bewegt".

Volvo zum Beispiel setzt bei seiner Studie gleich fünf Motoren ein. Angetrieben wird der auf dem C30 basierende Prototyp von vier Elektro-Radnabenmotoren, der 1,6-Liter-Flexifuel-Verbrennungsmotor dient lediglich als Stromerzeuger und schaltet sich zu, wenn die Leistung der Batterie zur Neige geht. Die Reichweite des Elektroantriebs liegt bei 100 Kilometern.
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