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Hybrid-Newsletter

Ausgabe 06/2007

Toyota Logo
Aller Anfang ist schwer. Gerade 323 Kunden entschlossen sich vor zehn Jahren in Japan zum Kauf eines Toyota Prius, der im Oktober 1997 auf der Tokyo Motorshow sein Debüt als Serienmodell gegeben hatte. Inzwischen hat Toyota weltweit mehr als eine Million Modelle mit dem verbrauchs- und umweltfreundlichen Antrieb weltweit verkauft. Bis Ende Mai 2007 fanden genau 1.047.000 Hybridfahrzeuge ihren Weg zum Kunden. Auf dem amerikanischen Markt hat der Hybridantrieb angesichts stark gestiegener Benzinpreise aktuell einen Marktanteil von gut zwei Prozent erreicht. In den vergangenen zehn Jahren haben allein die Toyota-Hybridmodelle den Ausstoß des Treibhausgases Kohlendioxid um insgesamt 3,5 Millionen Tonnen verringert.

Während andere Unternehmen ihre ersten Hybridfahrzeuge erst auf der kommenden IAA in Frankfurt präsentieren, verfügt Toyota schon heute über eine vollständige Modellpalette, die vom kleinen Nutzfahrzeug über den kompakten Prius, den Familienvan Estima (Previa) und den Allradler Lexus RX 400h bis zu den Modellen der Ober- und Luxusklasse, Lexus GS 450h sowie LS 600h, reicht. Dabei wird der Hybridantrieb sowohl mit Front-, Heck- und Allradantrieb sowie Vier-, Sechs- und Achtzylinderaggregaten kombiniert. Kein anderer Automobilhersteller bietet eine umfangreichere Hybrid-Modellpalette.

Angesichts eines weiter steigenden Fahrzeugbestands, der weltweit von heute 800 Millionen in 15 Jahren auf rund 1,2 Milliarden Automobile steigen wird, verfolgt Toyota die Entwicklung umweltfreundlicher Antriebstechnologien konsequent weiter. Dazu gehört neben der Entwicklung der Brennstoffzelle vor allem der Hybridantrieb.

Der Schwerpunkt der Entwicklung liegt auf der weiteren Optimierung und Verkleinerung der Komponenten. Dabei steht vor allem die Batterietechnik im Mittelpunkt. Die zurzeit eingesetzte Nickel- Metallhydrid-Batterie konnte im Vergleich zur ersten Hybrid- Generation deutlich verkleinert und in ihrer Leistung optimiert werden. Außerdem hat sich dieser Energiespeicher als praktikabler Kompromiss im Konflikt zwischen hoher Leistung, Haltbarkeit, Kosten und Gewicht erwiesen. Dennoch versprechen Lithium- Ionen-Akkus, wie sie zum Beispiel in Mobiltelefonen und Laptops verwendet werden, deutliche Vorteile: Diese Energiespeicher besitzen eine mehr als doppelt so hohe Energieaufnahme wie die bisher eingesetzten Akkus und übertreffen sie bei der spezifischen Leistung um das Vierfache. Zurzeit verstärkt Toyota die Entwicklung von Hybridmodellen, die am Stromnetz aufgeladen werden, um so längere Strecken rein elektrisch fahren zu können. Diese sogenannten "Plug-in-Hybride" bieten bei der "Well-to-Wheel-Bilanz", also von der Energieerzeugung bis zur mobilen Nutzung ein weiteres deutliches Potenzial zur Absenkung der Treibhausgase. Sie ermöglichen es zum Beispiel Pendlern ihren Weg zum Arbeitsplatz ausschließlich mit elektrischem Antrieb zu bewältigen. Gleichzeitig könnte ein vermehrter Einsatz dieser Fahrzeuge auch zu einem gleichmäßigeren Abrufen der Netzleistung der Kraftwerke führen, die dann effizienter arbeiten könnten. So wäre der Umwelt gleich doppelt gedient.
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