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Fortschrittliches Reinigungssystem für Diesel-Abgase

Toyota startet DPNR Erprobungs-Phase

Toyota
Fortschrittliches Reinigungssystem für Diesel-Abgase
Fortschrittliches Reinigungssystem für Diesel-Abgase
Köln. Die Toyota Motor Corporation kündigte heute den Beginn einer Erprobungs-Phase an, in der das revolutionäre neue Reinigungssystem für Diesel-Abgase DPNR in sieben Ländern Europas auf seine Alltagstauglichkeit getestet wird. Das auf eine Dauer von 18 Monaten veranschlagte Test-Programm wird mit 60 dieselbetriebenen Limousinen vom Typ Toyota Avensis durchgeführt. Ab dem Jahr 2003 sind mit DPNR ausgerüstete Fahrzeuge für alle Kunden erhältlich.

DPNR, kurz für „Diesel Particulate-NOx Reduction“, ist in der Lage, sowohl den Anteil von feinsten Rußpartikeln als auch den von Stickoxiden (NOx) in den Diesel-Abgasen drastisch zu verringern – zwei Schadstoffe, deren Reduzierung sich bisher als problematisch erwies.

Das unkomplizierte, kompakte System wurde erstmals im Jahr 2000 vorgestellt und ergänzt Toyotas fortschrittliche, elektronisch gesteuerte Common-Rail-Direkteinspritzung, die bereits jetzt im Toyota Avensis 2,0 D-4D und in anderen Toyota-Fahrzeugen mit Dieselmotor serienmäßig zum Einsatz kommt.

Die Beliebtheit dieselbetriebener Pkw in Europa wächst ständig. Der Avensis 2,0 D-4D mit einer Leistung von 81 kW (110 PS) und einem Gesamtverbrauch von sechs Litern Dieseltreibstoff zählt zu den erfolgreichsten Diesel-Automobilen der Toyota-Modellpalette. Daher wurde er für diese erste Praxis-Erprobung ausgewählt, das die europaweite Markteinführung des fortschrittlichsten Diesel-Abgasreinigungssystems vorbereitet.

Das Lastenheft der Testphase umfasst den Einsatz unter den verschiedenen klimatischen Bedingungen, wie sie in Europa anzutreffen sind, und Fahrten in alpinen Höhen. Auch unterschiedliche Einsatzarten wie Fahrten mit hohen Geschwindigkeiten etwa auf deutschen Autobahnen, Kurzstreckenbetrieb in städtischen Ballungsräumen, sowie lange Strecken und hohe Laufleistungen sind Bestandteil des Langzeittests.

27 der 60 Fahrzeuge werden ausgewählten Kunden in Deutschland angeboten, die restlichen gehen nach Großbritannien, Österreich, Norwegen, Italien, Finnland und Belgien. Zwei weitere Exemplare stehen für einen ähnlichen Versuch in Japan zur Verfügung.