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30 Toyota Mirai rollen (wieder) auf die Straße

Leasing-Rückläufer finden in einzigartigem Mietmodell eine neue Heimat

Toyota

Das Wichtigste in Kürze

  • Gebrauchte Brennstoffzellen-Limousinen in innovativem Aboservice
  • Nachhaltiges Mietmodell für wasserstoffaffine Firmen
  • Einsatz als Flottenfahrzeuge geplant - im Bereich des neuen CO2-freien Autohauses
30 Toyota Mirai rollen (wieder) auf die Straße
30 Toyota Mirai rollen (wieder) auf die Straße

Köln. Das Autohaus Schober im bayerischen Velden (Kreis Landshut) hat nun bei einer feierlichen Übergabe 30 Toyota Mirai (Kraftstoffverbrauch innerorts/außerorts/kombiniert: 0,69/0,80/0,76 kg/100 km, CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/km) übernommen. Bei den Brennstoffzellen-Fahrzeugen handelt es sich weitgehend um Leasing-Rückläufer, die im Rahmen des Second-Life-Zyklus eine neue Verwendung gefunden haben. Kunden können sie in einem Abomodell für drei Monate oder länger mieten.

Die Idee dazu stammt von Autohaus-Geschäftsführer Joachim Schober. Als überzeugter Pionier für saubere Energie engagiert er sich für nachhaltige Mobilität und treibt gerade den Bau des ersten CO2-freien Toyota Autohauses in Europa voran. Dort sollen die gebrauchten Mirai als Flottenfahrzeuge eingesetzt werden. „In unserem neuen Autohaus wird die Sonne der einzige Energielieferant sein“, erklärt Joachim Schober. „Außerdem werden wir dort Wasser elektrolysieren und den gewonnenen Wasserstoff in großen Tanks speichern. So können wir darüber hinaus eine hauseigene Wasserstoff-Tankstelle betreiben, welche die Flottenfahrzeuge dann direkt vor Ort mit grünem Wasserstoff versorgt.“

Bis es mit dem neuen Autohaus soweit ist, bietet Joachim Schober die Fahrzeuge im Rahmen eines nachhaltigen Mietmodells für wasserstoffaffine Firmen bundesweit an. Die Kosten für Versicherung und Service sind in der monatlichen Rate von rund 415 Euro netto (bei zwölf Monaten Laufzeit und 12.000 Kilometern) bereits enthalten. Hinzu kommen lediglich die Kosten für den Wasserstoff. Je mehr Brennstoffzellen-Limousinen auf den Straßen unterwegs sind, desto mehr steigt auch das öffentliche Interesse an Wasserstoff als sauberem Energieträger für den Verkehr der Zukunft, hofft Schober.