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Toyota präsentiert integriertes Sicherheitskonzept

Vernetzung von Menschen, Fahrzeugen und Umgebung

Testfahrzeug auf der Teststrecke
  • Forschungsfahrzeug auf der CES in Las Vegas
  • Automatisierte Sicherheitssysteme unterstützen den Fahrer
  • Entwicklung intelligenter Verkehrssysteme wird beschleunigt
Köln. Die Toyota Motor Corporation (TMC) stellt auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas (8. bis 11. Januar 2013) ihre Strategie für ein unfallfreies Autofahren der Zukunft vor. Grundlage dieses Sicherheitskonzeptes ist eine ganzheitliche Integration. Darunter versteht man, dass Verkehrssicherheit als ganzheitliches Gefüge aus Menschen, Fahrzeugen und Fahrumgebung kombiniert wird. So werden alle Bereiche der Fahrzeugsicherheit – von präventiven über aktive bis hin zu passiven Sicherheitssystemen – gemeinsam abdeckt.

Toyota präsentiert auf der Messe in Las Vegas ein Forschungsfahrzeug, das mit Hilfe einer Vielzahl von Sensoren und Steuerungssystemen ein nahezu vollständiges Abbild der Fahrzeugumgebung liefert. Einige dieser Schlüsselkomponenten könnten zu einem komplett autonomen Fahrzeug der Zukunft führen, doch dies ist nicht das Ziel des Automobilherstellers. Die Technologien sollen vielmehr dazu beitragen, die Fähigkeiten des Fahrers zu verbessern, seine Wahrnehmung der Umgebung zu steigern und ihn dabei zu unterstützen, in schwierigen Situationen die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Das Forschungsfahrzeug auf Basis des Lexus LS verknüpft unter anderem das Navigationssystem, Stereokameras, Radar und das neuartige 360-Grad-LIDAR-Laser System (Light Detection and Ranging). So ist das System in der Lage, sich bewegende Objekte im Fahrzeugumfeld zu erkennen, grüne und rote Ampelsignale zu unterscheiden und die Bewegungen des Fahrzeugs auf der Straße zu vermessen. Durch die Sensoren und Steuerungssysteme kann beispielsweise ein vollständiges Sichtfeld in schwer einsehbaren Kreuzungsbereichen erzeugt werden.

Ein weiterer zentraler Bestandteil der Toyota Sicherheitsstrategie ist die Erforschung intelligenter Verkehrssysteme (Intelligent Transport Systems – ITS), die das Fahrzeug mit der Fahrumgebung kommunizieren lassen. Zur Beschleunigung der Entwicklung von Fahrzeug-zu-Fahrzeug- sowie Fahrzeug-zu-Infrastruktur-Kommunikationssystemen hat Toyota im vergangenen November eine neue Testanlage am Standort des Higashi-Fuji Technical Center in Toyota City in Betrieb genommen. Dort wurde ein wirklichkeitsgetreues städtisches Umfeld mit Straßen und Verkehrszeichen eingerichtet, um die Kommunikationssysteme unter echten Bedingungen zu testen.

Mit Hilfe der neuen Technologien können Fahrzeuge untereinander und mit der Infrastruktur über Kurzwellensignale kommunizieren, um beispielsweise Kollisionen an unübersichtlichen Kreuzungen oder beim Spurwechsel zu verhindern. Auch Zusammenstöße mit Fußgängern und anderen Verkehrsteilnehmern werden auf diese Weise vermieden.
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