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Toyota baut Wasserstoff-Tankstellennetz in Kalifornien aus

Sieben neue Stationen für Brennstoffzellenfahrzeuge geplant

Toyota Fuel Cell VehicleKraftstoffverbrauch (Wasserstoff) kombiniert 0.76kg/100km; Stromverbrauch kombiniert kWh/100km
  • Enge Zusammenarbeit mit Mineralölkonzern Shell
  • Staatliche Förderung von 16 Millionen US-Dollar
  • Beide Partner unterstützen Wasserstoff-Infrastruktur weltweit

Köln. Toyota treibt den Ausbau der Wasserstoff-Infrastruktur in Kalifornien weiter voran: In Zusammenarbeit mit dem Mineralölkonzern Shell installiert der japanische Automobilhersteller sieben weitere Stationen für Brennstoffzellenfahrzeuge im westlichen US-Bundesstaat. Sie befinden sich in der Nähe von beliebten Einkaufszentren und Tankstellen.

Unterstützt wird das Vorhaben von der California Energy Commission (CEC): Die staatliche Energieagentur bezuschusst den Ausbau mit mehr als 16 Millionen US-Dollar (rund 15 Millionen Euro). Im Rahmen des sogenannten „Alternative and Renewable Fuel and Vehicle Technology Program“ wird der Einsatz umweltfreundlicher Kraftstoff- und Fahrzeugtechnologien gefördert.

„Ein zugängliches und verlässliches Tankstellennetz ist der Schlüssel für eine breite Akzeptanz von Brennstoffzellenfahrzeugen. Durch die Partnerschaft mit Shell fließen die Expertise und Ressourcen eines führenden Energieunternehmens in den Aufbau einer Wasserstoff-Infrastruktur in Kalifornien. Die Zusammenarbeit von Toyota und Shell bringt uns der wasserstoffbasierten Gesellschaft näher“, erklärt Craig Scott, Senior Manager für Advanced Technology Vehicle bei Toyota Motor North America.

„Wasserstoffbasierte Elektrofahrzeuge spielen eine wichtige Rolle bei der Verbesserung der Luftqualität und bieten Autofahrern trotzdem hohen Komfort. Diese Art der Zusammenarbeit zwischen Behörden und Industrie legt den Grundstein, um Wasserstoff Wirklichkeit werden zu lassen. Sie treibt die Verbreitung von Brennstoffzellenfahrzeugen auf den Straßen voran und unterstützt die CO2-Ziele des Staates“, ergänzt Oliver Bishop, Hydrogen General Manager bei Shell.

Toyota weitet sein Wasserstoff-Engagement damit nochmals aus: Weltweit unterstützt der japanische Automobilhersteller den Aufbau einer entsprechenden Infrastruktur. So beteiligt sich das Unternehmen unter anderem an First Element Fuels, das in Kalifornien insgesamt 19 Wasserstoff-Tankstellen aufbaut und betreibt. In Zusammenarbeit mit Air Liquide entsteht zudem ein Netzwerk aus zwölf Tankstellen an der US-Ostküste. Gemeinsam mit Shell und anderen Partnern ist Toyota auch Mitglied im Wasserstoff-Rat.

Shell selbst betreibt in Kalifornien bereits zwei Wasserstoff-Tankstellen und ist in verschiedenen Initiativen aktiv. In Deutschland arbeitet der Konzern zum Beispiel mit der Regierung und anderen Industriepartnern in dem branchenübergreifenden Joint-Venture H2 Mobility Germany zusammen, das sich für den Aufbau einer bundesweit flächendeckenden Wasserstoff-Infrastruktur stark macht.

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